Der Halbmarathon in Salzburg kommt näher. Ein Lauf in Salzburg, kurz nach dem VCM, tut gut.
Dann folgt die Radurlaubswoche in Italien. Start am Reschenpass bei Schneefall - super! Fast wär´ ich erfroren - mir war auf den ~ 50 km durchgehend kalt. Der zweite Tag bringt durchgehend Regen - Wetterschicht. Dann wird´s Gott sei Dank besser. Bis Verona gibt´s Sonnenschein und Temperaturen bis 30°C. Daheim muss dann auch was im Garten gemacht werden. Aber auch wenn sich schon Kreuzschmerzen bemerkbar machen, ein Lauf muss nach 10 lauffreien Tagen unbedingt sein!
Ein schöner Lauf - gut 11 Kilometer an der Taurach - und mir geht es wieder sehr gut!
Montag, 30. April 2012
Sonntag, 15. April 2012
VCM 2012 - DAS Laufevent des Jahres
Auf zum Wien Marathon! Und das mit noch 15 weiteren Läufern: 4 Staffeln "Doppler & Friends"!
Das Wetter verspricht nicht allzu viel. Es wird sehr kühl bleiben und Regen wird nicht ausgeschlossen. Also, Regen brauche ich absolut nicht. Ich fühle mich noch immer nicht ganz fit. Die kurze Rücksprache mit meinem Arzt bestätigt mir, dass ich maximal die Halbmarathondistanz laufen soll. Ich stelle mich darauf ein.
Mit etwas medizinischer Unterstützung geht das sicher gut. So viel ist einmal klar.
Wir treffen uns zum Abholen der Startunterlagen - nicht alle zur gleichen Zeit - nicht alle am gleichen Ort, aber am Abend ist alles geregelt. Jeder hat seine Utensilien und alle freuen sich auf den nächsten Tag.
Ich kann sehr gut schlafen; muss ja auch "nur" Halbmarathon laufen.
Mit dem Ziel, gemeinsam mit Michael, einen Halbmarathon in maximal zwei Stunden zu schaffen gehen wir an den Start. Es ist ungemütlich kalt und endlich geht es los. Wir achten auf unser Tempo um die Zielzeit zu schaffen. Ich muss mich nicht sehr anstrengen.
Schon nach einigen Kilometern ist in mir der Kampf zwischen dem heute sehr vernünftigen inneren Schweinehund, der vehement für 21 km ist und dem Endorphin-Tiger, der natürlich unbedingt das 42,195 km Feeling haben will, entbrannt. Ich möchte diese Gedanken verbannen. Mein Arzt hat ja auch gemeint, dass es nicht vernünftig ist, die Marathondistanz zurückzulegen, auch wenn ich mich auf der ersten Hälfte wohl fühle. Was soll´s? Wir laufen gut. Das Ziel, die Halbmarathondistanz in maximal zwei Stunden zu erreichen wird mit jedem Kilometer realistischer - wir schaffen das. Der Gedanke an die gesamte Marathondistanz lässt mich nicht los. Ich sag das mal Michael und nach der Staffelübergabe auch Wieland. Die Entscheidung muss ich alleine für mich treffen (die Überlegung, einfach in die Streckenteilung zu laufen und dann zu sehen auf welche Seite ich falle, ist nur Spass).
Faktum ist, dass ich so rund 100 Meter vor der Streckenteilung auf die Marathonspur abbiege. Michael schafft seine gute Halbmarathonzeit sowieso und ich gehe das Risiko ein, dass ich bei etwaigen Problemen den Lauf abbrechen muss.
Ich achte sehr auf die Signale meines Körpers. Der fühlt sich einfach gut und freut sich auf die Endorphine. Mein Geist überwacht den Zustand sehr sorgfältig. Sollten irgendwelche Probleme auftreten, wird ein Stopp sofort und ohne Zögern erfolgen - das verlangt der nun sehr wachsame Geist vom Körper.
Ich habe schon mal festgestellt, dass ich meinen Körper liebe. Darum passe ich auch auf ihn auf!
Nun sind Körper und Geist einig: weiterlaufen, gut fühlen und das Marathonziel erreichen (dass das unter vier Stunden liegen wird, ist schon lange klar)!
Alles geht gut. Ich kann gut laufen. Nichts tut weh. Der Rhythmus passt, das Tempo passt. Die Temperatur könnte etwas höher sein.
Die Kilometertafeln ziehen an mir vorbei. Die emotionale Anforderung im Prater, auf der Strecke zum Lusthaus, macht mir nichts aus. Dann geht es ja nur noch Richtung Ziel. Auf den letzten Kilometern, am Ring, fehlt mir heuer die Musik von Johann Strauß.
Und die 42 Kilometer Tafel ist da! Abbiegen auf den Heldenplatz und durchs Ziel. Die Zeitnehmung zeigt 3h53, das sind für mich nur wenige Sekunden über 3h50 - geschafft!!!
Nach ganz kurzem Bodycheck (alles ok bei mir, nichts tut weh, ich bin nicht am Ende meiner Kräfte) kommt das überwältigende Gefühl, wieder etwas besonderes geleistet zu haben.
- ich bin glücklich - !
Jetzt muss ich nur rasch unter die Dusche und brauche trockene Kleidung. Mein Immunsystem ist sicherlich an der Grenze. Dann werde ich mich darum kümmern, dass ich zu meinen Freunden komme. Ich habe ja meinen Plan gehörig geändert.
Ich darf mich aber gleich noch ganz besonders freuen, weil Reini im Ziel auf mich gewartet hat.
Gleich darauf treffen wir noch mehr "Doppler & Friends" und Fans.
Dieser Marathon war schon etwas ganz besonderes!
Ich freue mich, dass alle Läufer ihr Ziel erreicht haben.
Laufen macht glücklich!
Das Wetter verspricht nicht allzu viel. Es wird sehr kühl bleiben und Regen wird nicht ausgeschlossen. Also, Regen brauche ich absolut nicht. Ich fühle mich noch immer nicht ganz fit. Die kurze Rücksprache mit meinem Arzt bestätigt mir, dass ich maximal die Halbmarathondistanz laufen soll. Ich stelle mich darauf ein.
Mit etwas medizinischer Unterstützung geht das sicher gut. So viel ist einmal klar.
Wir treffen uns zum Abholen der Startunterlagen - nicht alle zur gleichen Zeit - nicht alle am gleichen Ort, aber am Abend ist alles geregelt. Jeder hat seine Utensilien und alle freuen sich auf den nächsten Tag.
Ich kann sehr gut schlafen; muss ja auch "nur" Halbmarathon laufen.
Mit dem Ziel, gemeinsam mit Michael, einen Halbmarathon in maximal zwei Stunden zu schaffen gehen wir an den Start. Es ist ungemütlich kalt und endlich geht es los. Wir achten auf unser Tempo um die Zielzeit zu schaffen. Ich muss mich nicht sehr anstrengen.
Schon nach einigen Kilometern ist in mir der Kampf zwischen dem heute sehr vernünftigen inneren Schweinehund, der vehement für 21 km ist und dem Endorphin-Tiger, der natürlich unbedingt das 42,195 km Feeling haben will, entbrannt. Ich möchte diese Gedanken verbannen. Mein Arzt hat ja auch gemeint, dass es nicht vernünftig ist, die Marathondistanz zurückzulegen, auch wenn ich mich auf der ersten Hälfte wohl fühle. Was soll´s? Wir laufen gut. Das Ziel, die Halbmarathondistanz in maximal zwei Stunden zu erreichen wird mit jedem Kilometer realistischer - wir schaffen das. Der Gedanke an die gesamte Marathondistanz lässt mich nicht los. Ich sag das mal Michael und nach der Staffelübergabe auch Wieland. Die Entscheidung muss ich alleine für mich treffen (die Überlegung, einfach in die Streckenteilung zu laufen und dann zu sehen auf welche Seite ich falle, ist nur Spass).
Faktum ist, dass ich so rund 100 Meter vor der Streckenteilung auf die Marathonspur abbiege. Michael schafft seine gute Halbmarathonzeit sowieso und ich gehe das Risiko ein, dass ich bei etwaigen Problemen den Lauf abbrechen muss.
Ich achte sehr auf die Signale meines Körpers. Der fühlt sich einfach gut und freut sich auf die Endorphine. Mein Geist überwacht den Zustand sehr sorgfältig. Sollten irgendwelche Probleme auftreten, wird ein Stopp sofort und ohne Zögern erfolgen - das verlangt der nun sehr wachsame Geist vom Körper.
Ich habe schon mal festgestellt, dass ich meinen Körper liebe. Darum passe ich auch auf ihn auf!
Nun sind Körper und Geist einig: weiterlaufen, gut fühlen und das Marathonziel erreichen (dass das unter vier Stunden liegen wird, ist schon lange klar)!
Alles geht gut. Ich kann gut laufen. Nichts tut weh. Der Rhythmus passt, das Tempo passt. Die Temperatur könnte etwas höher sein.
Die Kilometertafeln ziehen an mir vorbei. Die emotionale Anforderung im Prater, auf der Strecke zum Lusthaus, macht mir nichts aus. Dann geht es ja nur noch Richtung Ziel. Auf den letzten Kilometern, am Ring, fehlt mir heuer die Musik von Johann Strauß.
Und die 42 Kilometer Tafel ist da! Abbiegen auf den Heldenplatz und durchs Ziel. Die Zeitnehmung zeigt 3h53, das sind für mich nur wenige Sekunden über 3h50 - geschafft!!!
Nach ganz kurzem Bodycheck (alles ok bei mir, nichts tut weh, ich bin nicht am Ende meiner Kräfte) kommt das überwältigende Gefühl, wieder etwas besonderes geleistet zu haben.
- ich bin glücklich - !
Jetzt muss ich nur rasch unter die Dusche und brauche trockene Kleidung. Mein Immunsystem ist sicherlich an der Grenze. Dann werde ich mich darum kümmern, dass ich zu meinen Freunden komme. Ich habe ja meinen Plan gehörig geändert.
Ich darf mich aber gleich noch ganz besonders freuen, weil Reini im Ziel auf mich gewartet hat.
Gleich darauf treffen wir noch mehr "Doppler & Friends" und Fans.
Dieser Marathon war schon etwas ganz besonderes!
Ich freue mich, dass alle Läufer ihr Ziel erreicht haben.
Laufen macht glücklich!
Samstag, 14. April 2012
ich muss hier ein paar Erlebnisse nachtragen:
Am 31. März konnte ich in Bad Radkersburg einen schönen, langen Lauf über 25 km laufen. Bei dem Lauf ging es vor der Wende gut 2,5 km auf der slowenischen Murseite, auf sehr schwer zu laufendem Feldweg, erst flussaufwärts und natürlich auch wieder zurück. Ich war danach über die asphaltierte Straße froh.
Anfang April hat mich das gute Wetter und das unbedingte Bedürfnis, einen noch längeren Lauf (30 km oder 3 Stunden) hinzulegen, praktisch dazu gezwungen. Ich habe Getränk und die Notfallmedizin mitgenommen und bin gestartet. Mein unbedingter Wille war, erst nach mindestens 15 Kilometern, oder nach 1h30 umzukehren. Mein Wille hat den inneren Schweinehund, der sich sehr zögerlich doch noch gemeldet hat (habe schon gar nicht mehr damit gerechnet, dass es ihn noch gibt), ganz energisch zum Schweigen gebracht. Der Lauf war anstrengend, aber schön.
Und dann noch ein kürzerer Lauf, eine Woche vor dem Marathon im Lungau und noch einer, vier Tage vor dem VCM in Salzburg. Vor dem letzten Lauf habe ich allerdings etwas kratzen im Hals verspürt und hatte Anzeichen eines beginnenden Schnupfens. Die erste Reaktion war etwas Beunruhigung. Aber ich habe mir selbst ja nichts mehr zu beweisen und ich habe mich mit der Alternative, nur einen halben Marathon in Wien zu laufen beruhigt.
Also: auf die Gesundheit achten und auf zum VCM 2012!
Anfang April hat mich das gute Wetter und das unbedingte Bedürfnis, einen noch längeren Lauf (30 km oder 3 Stunden) hinzulegen, praktisch dazu gezwungen. Ich habe Getränk und die Notfallmedizin mitgenommen und bin gestartet. Mein unbedingter Wille war, erst nach mindestens 15 Kilometern, oder nach 1h30 umzukehren. Mein Wille hat den inneren Schweinehund, der sich sehr zögerlich doch noch gemeldet hat (habe schon gar nicht mehr damit gerechnet, dass es ihn noch gibt), ganz energisch zum Schweigen gebracht. Der Lauf war anstrengend, aber schön.
Und dann noch ein kürzerer Lauf, eine Woche vor dem Marathon im Lungau und noch einer, vier Tage vor dem VCM in Salzburg. Vor dem letzten Lauf habe ich allerdings etwas kratzen im Hals verspürt und hatte Anzeichen eines beginnenden Schnupfens. Die erste Reaktion war etwas Beunruhigung. Aber ich habe mir selbst ja nichts mehr zu beweisen und ich habe mich mit der Alternative, nur einen halben Marathon in Wien zu laufen beruhigt.
Also: auf die Gesundheit achten und auf zum VCM 2012!
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