Sonntag, 25. März 2012

Long Jog im Lungau - die Daten sagen, der beste des Jahres!

Ich muss einen "langen Lauf" laufen. Heute geht´s. Es wird zwar schon fast Mittag, bis ich starten kann - Socialnetworkverpflichtungen (Lektor in der Kirche).
Aber dann wird es schön. Die Mitterbergrunde im Lungau steht auf dem Programm. Es geht erst mal fast 9 km immer leicht bergab. Die Zeit ist gut, der Plan passt.
Dann kommen mindestens 11 km bergwärts; erst ganz moderat, aber die letzten 1,5 km ordentlich bergauf.
Bis zur "Bergstrecke" geht´s mir super gut. Der Schlossbühel Moosham verbraucht meine restliche Energie fast vollständig. Da sind aber noch mindestens 7 km zurückzulegen. Ich konzentriere mich einfach auf "laufen"; den Gedanken lasse ich allen Spielraum und bin ganz plötzlich kurz vor Mauterndorf, biege Richtung Flugplatz ab und habe nicht mehr ganz so weit bis zum Ziel.
Ich bin Energiemäßig ziemlich am Ende und überlege, dass ich den letzten Bergaufhügel (300 Meter) vor meinem Ziel auch gehen könnte.
Natürlich habe ich das nicht getan - ich bin  auch den letzten "Sauhügel" hinaufgelaufen.

Meine Uhr hat diesen Lauf mit der besten Bewertung meiner 2012er Läufe registriert - Ich widerspreche den Daten der Uhr (fast) nie.

WONDERFULL RUN!

Mittwoch, 21. März 2012

laufen tut gut

Heute hat mir laufen wieder mal ganz besonders gut getan. Ich bin nach einem zweitägigen Workshop so zeitgerecht nach Salzburg zurückgekommen, dass ich bei schönstem Laufwetter zu meinem März-Halbmarathon starten konnte.
Ich habe das so gesteuert, damit ich keinen Zeitdruck habe und habe dafür auf das Mittagessen verzichtet (meine Energiebilanz verkraftet das und dem Bauch und Körperfettgehalt tut´s auch nicht weh).
Die Laufbekleidung war heute auch schnell ausgesucht - keine lange Hose, keine Jacke, nur kurze Short und Shirt, ein Schweißband um die Stirne und die Sonnenbrille auf.
Also auf zum Halbmarathon! Mein kurzes Besinnen auf die Energiebilanz hat beruhigt: das Frühstück war sehr gut und ausgiebig. Der Check der Flüssigkeitsbilanz hat auch gut ausgeschaut (habe auf der Heimfahrt im Zug ein Bier zu mir genommen). Damit konnte ich den Halbmarathon mit flotten Tempo starten.
Ich habe die geplante Strecke, von Gnigl nach Parsch, am Volksgarten vorbei zur Salzach und dann Flussaufwärts bis zum Kraftwerk Urstein und zurück, eingehalten.
Die Kilometer an der Salzach aufwärts gingen so richtig locker vorbei. Die Temperatur war angenehm, das Lauftempo gut und ich konnte in mir nur Wohlbefinden spüren und geniessen.
Eine kurze Fehleinschätzung der Entfernung zum Umkehrpunkt hat mich nicht irritieren können - ich habe einfach das Tempo etwas gesteigert.
Am Rückweg habe ich mich an einen Lauf im Sommer des letzten Jahres, bei Hitze erinnert. Damals musste ich bei erster Gelegenheit meine "Not-Euros" in trinkbare Flüssigkeit umwandeln und war bei ca. km 18 mit der Energie am Ende. Ich habe mich zu meinem Ziel quälen müssen. Aber nicht heute! Auf den letzten Kilometern habe ich noch etwas Tempo zugelegt und mich dann sehr über die gute Zeit gefreut.
Es ist einfach herrlich, wenn man so viele Endorphine produzieren und geniessen kann!

Die Pulskurve hat sich super entwickelt - so super, wie ich mich gefühlt habe!

(die Halbmarathonzeit: 1h49:15  -  auf der Aufzeichnung ist die Aufwärm- (50 Liegestütz) und Cooldownphase mit aufgezeichnet)

Donnerstag, 15. März 2012

der VCM naht!

Eigentlich wollte ich heute eine Halbmarathondistanz laufen.
Das hätte sehr gut in meine Laufaktivitäten im Hinblick auf den Vienna City Marathon gepasst.
Ich bin am Dienstag, vor der Fitgymnastik, eine 10 km Strecke mit 5 min/km gelaufen.
Aber heute, kurz bevor ich mein Büro verlassen wollte, hat es sich ergeben, dass ich mich um meine Mitarbeiter kümmern musste (und sofort auch wollte, weil das einfach wichtig ist - sonst wäre ich mit mir selber nicht zufrieden).
Das hat einige Zeit in Anspruch genommen. Ich habe von der geplanten Halbmarathondistanz praktisch viertelstündlich Kilometer abgezogen.
Schlussendlich habe ich sehr zufrieden das Mitarbeiter-Mentoring / Coching abschliessen können.
Den Lauf habe ich gestartet und es sind sich bis zum Einbruch der Dunkelheit noch 10 km ausgegangen.
Die Zeit dafür war gut: 49 Minuten 15 Sekunden - ich bin zufrieden!

Montag, 12. März 2012

März war im letzten Jahr mein "Genusslaufmonat" - heuer?

Heuer ist der März mehr ein "Winterlaufmonat". Die zwei ersten Läufe absolviere ich im Lungau. Einmal an der Taurach mit Gegenwind am Rückweg, dann Taleinwärts nach Weißpriach mit Gegenwind am Hinweg - kalt wars immer.
Aber dann kann ich einen herrlichen Lonjog in Salzburg hinlegen. Ich habe beruflich Spielraum. Das Wetter ist schön (etwas kühl - aber ordentliche Kleidung und es geht gut).
Ich kann mir spontan Zeitausgleich nehmen, das schlechte Gewissen desswegen verdrängen und den Lauf so richtig geniessen. Zwei Stunden und 25 Minuten lang gut laufen, bei schönem Wetter, die Natur geniessen, mich trotz durchgehender Anstrengung wohl fühlen - gibt´s was besseres?
Hab ich eigentlich schon mal gesagt, dass laufen gut tut? sehr gut tut? immer gut tut?
Laufen tut gut!