Heute konnte ich einen sehr schönen Lauf am Alterbach, an der Salzach und durch den Volksgarten zurück nach Gnigl absolvieren. Gut 11 Kilometer bei wunderbarem Laufwetter - trocken, kühl, wenig Wind.
Nicht zu vergleichen mit den Erlebnissen der letzten Woche:
Erst hatte ich keine Zeit zum Laufen. Dann am Mittwoch endlich hinaus, trotz drohender Unwetterfront. Und die ist auch hereingebrochen über mir. Gut 5 Kilometer im ströhmenden Regen, durchmischt mit Hagel, der schon schmerzhaft auf Kopf und Armen zu spüren war. Laufen muss sein, auch wenn ich mal nass werde (die Schuhe haben ja Zeit zum trocknen; hab ja drei Paare hier).
Am Donnerstag gab es dann etwa das gleiche Szenario - drohende Unwetterfront. Laufen? weiß nicht?
Was anderes unternehmen? Ich wollte schon lange mal auf den Nockstein und dachte, dass ich die Strecke schaffe bevor das nächste Unwetter über Salzburg hereinbricht. Damit´s schneller geht, bin ich mit dem Fahrrad, soweit es einigermassen möglich war, Richtung Nockstein aufgebrochen. Alles hat erst mal gut ausgeschaut. Die Radstrecke habe ich schnell zurückgelegt und fast die Hälfte der zurückzulegenden Höhenmeter hinter mich gebracht.
Der Fußweg ging gut. Der Weg von Guggenthal Richtung Nockstein ist wunderbar. Allerdings hat sich das Donnergrollen immer stärker bemerkbar gemacht. Bald sind auch Regentropfen dazu gekommen. Aber etwa ein Drittel der Umgebung hat noch nicht ganz dunkel, bedrohlich und nach Gewitter ausgesehen. Also habe ich den Weg zum Gipel fortgesetzt. Am Steig waren die Wasserspuren des Gewitters vom Vortag deutlich zu sehen. Egal, ich will noch schnell auf den Gipfel und wieder zurück, zumindest bis zum Forstweg, zu meinem Fahrrad, bevor echt das schlechte Wetter zuschlägt.
Mein Wunsch und das Wetter; die waren nicht kompatibel. Kaum, dass ich den Gipfel erreicht hatte, brach das Unwetter herein. Wassergüsse von oben, Blitze, Donner von links und rechts und Hagel noch dazu - Inferno.
Der Steig hat sich in einen Wassergraben verwandelt. Meine Aufmerksamkeit hat sich auf die richtigen Schritte konzentriert. In der Situation wäre ein ausrutschen womöglich fatal ausgegangen. Vor lauter Konzentration auf den Steig, äh, Bach unter meinen Füssen, habe ich eine Abzweigung übersehen. Die Folge davon war, noch mal etwa 50 Höhenmeter zurück, bergauf bei prasselndem Regen, zuckenden Blitzen und Donnerschlägen.
Ich habe mich auf das Wichtige konzentriert - sichere Schritte, alles andere kommt später - nass bis auf die Haut, kalt und auch egal, dass alles in meinen Taschen ebenfalls vollkommen durchnässt wird (ein paar Geldscheine, meine Notfallmedizin, das Handy).
Mehr Sorgen machte mir der Weg - vier mal muss der Bach in der Nocksteinschlucht überquert werden. Hoffentlich ist das Wasser im Bach nicht zu sehr angestiegen. Es ging, nässer konnte ich nicht mehr werden und damit war es egal, ob das Waser über die Knöchel oder bis zu den Knien reichte.
In meinen Gedanken erfand ich ein Scenario, dass dann, wenn ich beim Fahrrad bin, der Regen und Hagel aufhören wird. Es ist nicht eingetreten, so, dass ich auch die Radkilometer bei Unwetter zurücklegen musste.
Aber: Ich bin heil daheim angekommen, die heiße Dusche war wundervoll, das zweite Paar nasser Schuhe ist mittlerweile auch wieder trocken - UND ICH WAR ENDLICH AM NOCKSTEIN!
Von allem, was ich bei mir hatte, hat schlussendlich nur noch die Pulsuhr funktioniert - alles andere war abgesoffen (incl. Tacho am Fahrrad und Handy). - Ah! noch was hat funktioniert - ICH :-)
Dienstag, 29. Mai 2012
Dienstag, 15. Mai 2012
Laufen, bevor der Regen kommt
Mein heutiger, superschöner "Bergauf/Bergab" Lauf (nicht sehr viel auf/ab; aber super gut).
Die Pulskurve gefällt mir, weil sie sich an die Höhenkurve so schön angleicht.
Und dann kam der Regen - schön wars!
Die Pulskurve gefällt mir, weil sie sich an die Höhenkurve so schön angleicht.
Und dann kam der Regen - schön wars!
Gnigl - Kühberg - Parsch - Kreuzbergpromenade - Schloss Aigen - Glasenbach - und zurück (dort, wo die schönen, teuren Häuser mit den schönen, teuren Autos davor, stehen).
Mittwoch, 9. Mai 2012
ohne Laufen geht´s nicht GUT
Auch wenn schon wieder die Sportvereinssitzung auf dem heutigen Programm stand, musste ich unbedingt zwischen Büroalltag und Sportverein eine Laufrunde drehen. Das schöne Wetter hat für mich gar nicht´s anderes zugelassen. Die Runde am Alterbach zur Salzach, um die Salzachseen und zurück war einfach wunderschön und gut. Der Stress mit Duschen, Laufklamotten ordentlich versorgen und nicht zu spät zur Sitzung zu kommen, hat dazu geführt, dass ich bisher beinahe nicht zur notwendigen Nahrungsaufnahme gekommen wäre (aber nur fast - jetzt ist der Hunger gestillt und im Kühlschrank befinden sich keine Nahrungsreste mehr - gibt´s noch irgendwo einen Schoko-Lindt-Osterhasen? - JA!).
Arbeiten ist schön; Laufen ist schön; für den Verein was zu machen ist schön - DAS LEBEN IST SCHÖN!
Arbeiten ist schön; Laufen ist schön; für den Verein was zu machen ist schön - DAS LEBEN IST SCHÖN!
Dienstag, 8. Mai 2012
weiter geht´s
laufend geht es weiter, denn schon wieder ist nach dem Marathon - vor dem Marathon.
Anmeldung zum VCM 2013 ist schon erledigt. Und was sich da bei den Anmeldungen der "Doppler & Friends" tut, ist schon sagenhaft. Michael meint, dass ich der Hauptschuldige des Laufdilemmas sei. Das "Dilemma" muss sofort in "Fieber" geändert werden. Und zum Auslöser des Lauffiebers in der Familie und im weiten Umfeld bekenne ich mich; sehr gerne sogar!
Also: wir werden uns ein Jahr lang vorbereiten. Wir werden viel schöne Erlebnisse dabei haben. Manchmal kann es schon sein, dass etwas nicht ganz so gut passt.
Aber: bei einem Lauf spielt das Wetter nicht die Hauptrolle. Die Hauptrolle spielt sich im Kopf ab.
Ich freue mich auf das kommende "Laufjahr".
Darum habe ich auch heute bei herrlichem Laufwetter eine 10 km Runde gedreht, bevor ich den Fernseher an die neue Haus-Kabelanlage angeschlossen habe (111 Fernsehkanäle und 88 Radiokanäle haben keine Change gegen 10 schöne Laufkilometer!).
Laufen ist schön und tut gut !
Anmeldung zum VCM 2013 ist schon erledigt. Und was sich da bei den Anmeldungen der "Doppler & Friends" tut, ist schon sagenhaft. Michael meint, dass ich der Hauptschuldige des Laufdilemmas sei. Das "Dilemma" muss sofort in "Fieber" geändert werden. Und zum Auslöser des Lauffiebers in der Familie und im weiten Umfeld bekenne ich mich; sehr gerne sogar!
Also: wir werden uns ein Jahr lang vorbereiten. Wir werden viel schöne Erlebnisse dabei haben. Manchmal kann es schon sein, dass etwas nicht ganz so gut passt.
Aber: bei einem Lauf spielt das Wetter nicht die Hauptrolle. Die Hauptrolle spielt sich im Kopf ab.
Ich freue mich auf das kommende "Laufjahr".
Darum habe ich auch heute bei herrlichem Laufwetter eine 10 km Runde gedreht, bevor ich den Fernseher an die neue Haus-Kabelanlage angeschlossen habe (111 Fernsehkanäle und 88 Radiokanäle haben keine Change gegen 10 schöne Laufkilometer!).
Laufen ist schön und tut gut !
Sonntag, 6. Mai 2012
Mai - Salzburg Marathon
Nach einer Urlaubswoche verlangt der Job etwas mehr Zeit und mehr als ein Lauf geht sich vor dem Halbmarathon in Salzburg nicht aus.
Der Halbmarathontermin verschiebt sich nicht. Die Wettervorhersage ist nicht unbedingt erfreulich.
Mein Halbmarathon macht mir nicht viele Sorgen. Mehr Gedanken mache ich mir darüber, wie es Michael auf der gesamten Marathondistanz gehen wird. Die Vorbereitungen sind aus meiner Sicht perfekt.
Also - auf zum Salzburg Marathon!
Maria und Christian sind mit dem 5 km Genusslauf dabei. Reini hat sich zum Halbmarathon durchgerungen und Michael für die gesamte Länge entschieden. Ich möchte meinen Anteil für ein erträgliches und doch zufriedenstellendes Tempo auf den 21,1 km beitragen.
Am Vorabend kommt die Schlechtwetterfront mit viel Regen.
Dafür ist der Morgen wunderschön; etwas kühl; kein Wind - ich wünsche mir, dass es länger so bleiben möge.
Wir starten bei schönem Wetter. Für meinen Geschmack sind wir etwas zu weit hinten im Starterfeld. Auf den ersten Kilometern gibt es etwas Gedränge und nicht sehr viel Platz. Aber das Tempo ist gleichmässig und ich finde mich damit ab. Gut so, denn das ist genau das auszuhaltende und doch nicht zu langsame Tempo für uns drei. Auf der weiteren Strecke muss ich nicht viel anpassen. Es geht uns gut.
Und so geht auch die Halbmarathondistanz gut zu Ende. Kurz vor unserem Zieleinlauf wünschen Reini und ich Michael einen guten weiteren Lauf. Und mir gefällt, dass Reini zu einem Zielsprint ansetzt. Natürlich ziehe ich mit und gemeinsam überqueren wir die Ziellinie - schön!
Der Halbmarathontermin verschiebt sich nicht. Die Wettervorhersage ist nicht unbedingt erfreulich.
Mein Halbmarathon macht mir nicht viele Sorgen. Mehr Gedanken mache ich mir darüber, wie es Michael auf der gesamten Marathondistanz gehen wird. Die Vorbereitungen sind aus meiner Sicht perfekt.
Also - auf zum Salzburg Marathon!
Maria und Christian sind mit dem 5 km Genusslauf dabei. Reini hat sich zum Halbmarathon durchgerungen und Michael für die gesamte Länge entschieden. Ich möchte meinen Anteil für ein erträgliches und doch zufriedenstellendes Tempo auf den 21,1 km beitragen.
Am Vorabend kommt die Schlechtwetterfront mit viel Regen.
Dafür ist der Morgen wunderschön; etwas kühl; kein Wind - ich wünsche mir, dass es länger so bleiben möge.
Wir starten bei schönem Wetter. Für meinen Geschmack sind wir etwas zu weit hinten im Starterfeld. Auf den ersten Kilometern gibt es etwas Gedränge und nicht sehr viel Platz. Aber das Tempo ist gleichmässig und ich finde mich damit ab. Gut so, denn das ist genau das auszuhaltende und doch nicht zu langsame Tempo für uns drei. Auf der weiteren Strecke muss ich nicht viel anpassen. Es geht uns gut.
Und so geht auch die Halbmarathondistanz gut zu Ende. Kurz vor unserem Zieleinlauf wünschen Reini und ich Michael einen guten weiteren Lauf. Und mir gefällt, dass Reini zu einem Zielsprint ansetzt. Natürlich ziehe ich mit und gemeinsam überqueren wir die Ziellinie - schön!
Nach kurzer Pause schappe ich mir mein Fahrrad und mache mich auf den Weg, um Michael auf der zweiten Runde etwas "beizustehen". Ich will nicht neben ihm herfahren, aber immer wieder an der Strecke stehen, ihn anfeuern und sehen wie es ihm geht. Das Wetter ist nicht mehr schön. Es ist windig und dunkle Wolken zeigen, dass die Vorhersage vermutlich nicht ganz falsch war.
Egal, damit ist es nicht mehr zu warm. Aber für mich wird es zunehmend zu kühl. Ich habe noch immer meine Laufklamotten an und nur ein Jacke darüber. Michael geht es gut. Ich sehe, dass er mit der Distanz kämpfen muss. Er kämpft weiter, mir wird es immer kälter. Vor seinen letzten Kilometern verabschiede ich mich in Richtung heißer Dusche.
Als wäre es ein Signal, beginnt der lange vorhergesagte Regen. Ich flüchte mich in Richtung S-Bahn und damit Richtung Wohnung. Michael muss trotz sehr starkem Regen, mit Hagel durchsetzt, seinen Weg zum Ziel fortsetzen. Und er schafft sein Ziel! Super!
Diesen schönen Tag (da kann das Wetter nichts mehr daran ändern) beschliessen wir gemeinsam (Julia, Maria und Christian müssen uns zuerst verlassen) bei einem sehr guten Essen.
Und Michael schreibt, dass das nicht sein letzter Marathon gewesen sein wird.
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