Nun ist der "Dezember Halbmarathon" auch schon wieder Geschichte.
Dank des Warmwettereinbruches hatte ich keinen schneeigen Untergrund, nur der gestreute Kies behindert die Laufschritte minimal.
Das Wetter war gut, temperaturmäßig fast frühlingshaft. Zwischendurch gab es kurz einige Regentropfen.
Das Tempo war gut: der drittschnellste Halbmarathon des Jahres 2012.
Bis zum Jahresende fehlen für das Monatsziel nur noch wenige Kilometer.
Ich denke, dass diese Kilometer ein Silvesterlauf werden.
Donnerstag, 27. Dezember 2012
Sonntag, 16. Dezember 2012
laufen im Dezember
Im Dezember ist das mit dem Laufen nicht immer so einfach.
Wettermäßig gibt´s kein Problem, aber Untergrund-mäßig gibt´s sehr oft, sehr viele Probleme.
Nicht geräumte Gehsteige sind nach ein paar Tagen nur sehr schwer zu laufen. Na ja; wenn ich laufen will, laufe ich auch auf solchem Boden.
Einen sehr schönen Lauf im Dezember kann ich in Salzburg mit Michael laufen. Er soll eine 3/4 Stunde flottes Tempo laufen und auf dieser Strecke haben wir uns zu einem gemeinsan Lauf verabredet.
Der Boden war nicht so einfach: mal nur nasser Asphalt, dann kurz griffiger Schnee, aber meist sehr rutschiger, eisiger Untergrund. Trotzdem haben wir ein gutes Tempo geschafft.
Dass es dabei "Salzburger Schürlregen" gegeben hat, haben wir gar nicht so richtig registriert.
"LAUFEN IST SCHÖN, UND TUT GUT!"
Wettermäßig gibt´s kein Problem, aber Untergrund-mäßig gibt´s sehr oft, sehr viele Probleme.
Nicht geräumte Gehsteige sind nach ein paar Tagen nur sehr schwer zu laufen. Na ja; wenn ich laufen will, laufe ich auch auf solchem Boden.
Einen sehr schönen Lauf im Dezember kann ich in Salzburg mit Michael laufen. Er soll eine 3/4 Stunde flottes Tempo laufen und auf dieser Strecke haben wir uns zu einem gemeinsan Lauf verabredet.
Der Boden war nicht so einfach: mal nur nasser Asphalt, dann kurz griffiger Schnee, aber meist sehr rutschiger, eisiger Untergrund. Trotzdem haben wir ein gutes Tempo geschafft.
Dass es dabei "Salzburger Schürlregen" gegeben hat, haben wir gar nicht so richtig registriert.
"LAUFEN IST SCHÖN, UND TUT GUT!"
Sonntag, 25. November 2012
November geht gut
Das 100 km Laufziel November kann ich heute mit einem sehr schönen Lauf bei schönem Wetter erreichen. Ich habe nicht auf das Tempo und die Zeit geachtet, nur die Umgebung und das schöne Wetter genossen.
Die Pulskurve zeigt, dass es mir bei diesem Lauf sehr gut gegangen ist.
Die Pulskurve zeigt, dass es mir bei diesem Lauf sehr gut gegangen ist.
Mittwoch, 14. November 2012
Novemberläufe
Der halbe November ist schon wieder vorbei. Ich habe die 100 "Oktober Kilometer" zusammengebracht.
Auch im November werde ich mein 100 Kilometerziel erreichen. Es wird etwas mühsamer, weil meistens finster, und kälter. Aber dafür gibt es ja gute Kleidung.
"Es gibt kein schlechtes Wetter!", das gilt 100% für einen schönen Lauf! (wozu sonst gibt es super Sportkleidung?)
Ich, laufen und Hunde;
irgendwie gibt´s da eine Inkompatibilität.
Bei meinem letzten Lauf ist mir wieder ein Hund mit Frauchen begegnet. Der Hund ist auf mich zugestürmt, ich habe erst mal gestoppt und gewartet bis Frauchen auch da war. Ich habe sie ersucht, den Hund zu halten, damit ich weiter laufen kann. Sie hat nicht verstanden und nicht reagiert. Ich habe ihr gezeigt, dass der Hund sofort mit mir lossprintet und mich nicht in Ruhe lässt.
"Ach, der will doch nur ein bisschen spielen" - Ich hasse diesen Satz, weil ich beim Laufen einfach nicht mit Hunden spielen will!!
Mein Wunsch für die kommenden Läufe ist, dass kein fremder Hund mit mir spielen möchte!
(das darf nur die Mira vom Poinsithof!)
Auch im November werde ich mein 100 Kilometerziel erreichen. Es wird etwas mühsamer, weil meistens finster, und kälter. Aber dafür gibt es ja gute Kleidung.
"Es gibt kein schlechtes Wetter!", das gilt 100% für einen schönen Lauf! (wozu sonst gibt es super Sportkleidung?)
Ich, laufen und Hunde;
irgendwie gibt´s da eine Inkompatibilität.
Bei meinem letzten Lauf ist mir wieder ein Hund mit Frauchen begegnet. Der Hund ist auf mich zugestürmt, ich habe erst mal gestoppt und gewartet bis Frauchen auch da war. Ich habe sie ersucht, den Hund zu halten, damit ich weiter laufen kann. Sie hat nicht verstanden und nicht reagiert. Ich habe ihr gezeigt, dass der Hund sofort mit mir lossprintet und mich nicht in Ruhe lässt.
"Ach, der will doch nur ein bisschen spielen" - Ich hasse diesen Satz, weil ich beim Laufen einfach nicht mit Hunden spielen will!!
Mein Wunsch für die kommenden Läufe ist, dass kein fremder Hund mit mir spielen möchte!
(das darf nur die Mira vom Poinsithof!)
Montag, 29. Oktober 2012
das "saugut Gefühl" nach einem Lauf
Kennt Ihr das "saugut Gefühl" nach einem schönen Lauf?
Wenn "Ja", brauch´ ich nichts weiter dazu sagen.
Wenn "Nein", muss jetzt ein "ganzheitliches Sport- und wohlbefinde Seminar" folgen.
Dazu gibt es sehr viele Institutionen, Firmen und Einrichtungen, die das verkaufen.
Ich habe mein "saugut Gefühl" wieder einmal ganz einfach gefunden:
Ich hatte Jobmäßig etwas Spielraum, und habe den zu einem kurzen (gut 8 km), flotten (knapp 40 min) Lauf genutzt. Die Laufstrecke habe ich so gewählt, dass der gefallene Schnee nicht zu sehr behindert hat. Ganz kurzfristig haben mich auch Sonnenstrahlen begleitet.
Dann schnell unter die Dusche und ab zum montäglichen Saunabesuch. Damit habe ich mein "saugut Gefühl" praktisch quadriert.
Quadriertes Wohlbefinden - ist das nicht perfekt?
Wenn "Ja", brauch´ ich nichts weiter dazu sagen.
Wenn "Nein", muss jetzt ein "ganzheitliches Sport- und wohlbefinde Seminar" folgen.
Dazu gibt es sehr viele Institutionen, Firmen und Einrichtungen, die das verkaufen.
Ich habe mein "saugut Gefühl" wieder einmal ganz einfach gefunden:
Ich hatte Jobmäßig etwas Spielraum, und habe den zu einem kurzen (gut 8 km), flotten (knapp 40 min) Lauf genutzt. Die Laufstrecke habe ich so gewählt, dass der gefallene Schnee nicht zu sehr behindert hat. Ganz kurzfristig haben mich auch Sonnenstrahlen begleitet.
Dann schnell unter die Dusche und ab zum montäglichen Saunabesuch. Damit habe ich mein "saugut Gefühl" praktisch quadriert.
Quadriertes Wohlbefinden - ist das nicht perfekt?
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Regenwetterläufe
Der Halbmarathon für Oktober ist sich bei gutem Laufwetter ausgegangen.
Die nächsten Läufe bezeichne ich als "Regenwetterläufe". Beim Start gab´s leichten Regen, aber der hat sich schnell intensiviert. Mit der passenden Bekleidung war die Temperatur erträglich.
Mehr Kopfzerbrechen machte mir die Unterbringung meines "wasserscheuen" Handys. In der Tasche der langen Laufhose, hinten am Bund, hat es "überlebt". Allerdings durfte dieses empfindliche Ding beim zweiten Regenwetterlauf nicht mehr mit.
Ich mag die "Sauwetterläufe"! Auch heute habe ich die geplante Strecke, trotz stärker werdenden Regens, ganz automatisch verlängert. Vielleicht mag ich "Sauwetterläufe" auch deshalb, weil bei solchem Wetter kaum ein Hund draußen vor der Tür ist? Und die Notfallmedizin muss ich auch nicht mitnehmen.
Laufen bei Regenwetter ist schön!
Auch, wenn die Laufschuhe von gestern noch immer nass sind und die von heute sowieso - aber ein Paar trockene habe ich immer noch.
Das sind allerdings die ganz leichten "Marathon-Wettkampfschuhe". Denen möchte ich keine "Wasserschlacht" zumuten.
Die nächsten Läufe bezeichne ich als "Regenwetterläufe". Beim Start gab´s leichten Regen, aber der hat sich schnell intensiviert. Mit der passenden Bekleidung war die Temperatur erträglich.
Mehr Kopfzerbrechen machte mir die Unterbringung meines "wasserscheuen" Handys. In der Tasche der langen Laufhose, hinten am Bund, hat es "überlebt". Allerdings durfte dieses empfindliche Ding beim zweiten Regenwetterlauf nicht mehr mit.
Ich mag die "Sauwetterläufe"! Auch heute habe ich die geplante Strecke, trotz stärker werdenden Regens, ganz automatisch verlängert. Vielleicht mag ich "Sauwetterläufe" auch deshalb, weil bei solchem Wetter kaum ein Hund draußen vor der Tür ist? Und die Notfallmedizin muss ich auch nicht mitnehmen.
Laufen bei Regenwetter ist schön!
Auch, wenn die Laufschuhe von gestern noch immer nass sind und die von heute sowieso - aber ein Paar trockene habe ich immer noch.
Das sind allerdings die ganz leichten "Marathon-Wettkampfschuhe". Denen möchte ich keine "Wasserschlacht" zumuten.
Donnerstag, 4. Oktober 2012
die Freude am Laufen kann mir ein Hund nicht nehmen!
:-) 21 km running :-)
2:01:31 - das beweist, dass i heit nicht auf die Zeit gschaut hob,
sonst hätt die 1:31 min sicher eingspoart - oba gonz sicher sogoar!
das habe ich in FB ganz spontan hingeschrieben, nachdem ich heute die Halbmarathondistanz, ganz ungeplant, zurückgelegt habe - einfach so aus Freude an der Bewegung und am guten Wetter!
Septemberläufe
Die Septemberläufe tun mir allesamt gut (außer der vorletzte). Nur das Schreiben kommt zu kurz.
Eine Woche Radurlaub ist sehr schön, aber auch sehr kalt! Beruflich ist eine "Intensivwoche" dabei.
Der Halbmarathon geht sich trotzdem aus.
Für das 100 km Laufziel muss ich an den letzten Tagen des Monats einige Kilometer zurücklegen.
Da hole ich das Auto vom Servicetermin in Tamsweg zu Fuß per Laufschuh ab.
Dieser Lauf beschert mir wieder mal eine ungute Begegnung mit einem Hund (warum immer ich?).
Diesmal fällt mich ein Hund gleich zwei mal an. Nach dem ich ihn nach dem ersten Mal zurückgejagt habe, kommt er ein zweites Mal von hinten an und sein Herrchen tut nichts!! ruft ihn nicht zurück!!
Da habe ich dann gestoppt und die bH`s (einmal für blöder Hund und dann für blödes Herrchen) zur Rede gestellt. Ich konnte es kaum glauben - der hat nicht mal auf meine Aufforderung, den Hund an die Leine zu nehmen und ihn zu halten, so, dass ich ohne weitere Belästigung weiterlaufen kann, reagiert.
Erst als ich mein Handy nahm, und so nebenbei erwähnte, dass ich jetzt die Polizei anrufe, hat der bH den bH festgehalten. Mir ist die Freude am Laufen vergangen.
Die Auswirkung dieses Zwischenfalles (Uhr ca 5 Min gestoppt):
Eine Woche Radurlaub ist sehr schön, aber auch sehr kalt! Beruflich ist eine "Intensivwoche" dabei.
Der Halbmarathon geht sich trotzdem aus.
Für das 100 km Laufziel muss ich an den letzten Tagen des Monats einige Kilometer zurücklegen.
Da hole ich das Auto vom Servicetermin in Tamsweg zu Fuß per Laufschuh ab.
Dieser Lauf beschert mir wieder mal eine ungute Begegnung mit einem Hund (warum immer ich?).
Diesmal fällt mich ein Hund gleich zwei mal an. Nach dem ich ihn nach dem ersten Mal zurückgejagt habe, kommt er ein zweites Mal von hinten an und sein Herrchen tut nichts!! ruft ihn nicht zurück!!
Da habe ich dann gestoppt und die bH`s (einmal für blöder Hund und dann für blödes Herrchen) zur Rede gestellt. Ich konnte es kaum glauben - der hat nicht mal auf meine Aufforderung, den Hund an die Leine zu nehmen und ihn zu halten, so, dass ich ohne weitere Belästigung weiterlaufen kann, reagiert.
Erst als ich mein Handy nahm, und so nebenbei erwähnte, dass ich jetzt die Polizei anrufe, hat der bH den bH festgehalten. Mir ist die Freude am Laufen vergangen.
Die Auswirkung dieses Zwischenfalles (Uhr ca 5 Min gestoppt):
Montag, 27. August 2012
Laufen ist wieder richtig schön
Im August ist`s wettermäßig oft sehr heiß. Laufen geht trotzdem gut. Ich habe mit der Laufpause im Juli richtig gehandelt, auch wenn´s mir nicht leicht gefallen ist, nicht laufen zu gehen.
Dafür tun mir die Läufe im August gut.
Und der "August-Halbmarathon" geht am 27.08.2012 bei gutem Laufwetter (nicht mehr heiß) sehr gut.
Nur ganz kurz wurde der Lauf durch die Begegnung mit einem angriffslustigen Hund (nicht sehr groß) im Rhythmus unterbrochen. Ich musste stehen bleiben; habe mich auf keinen Wortwechsel mit der Besitzerin des Hundes eingelassen, aber mein Gewicht war zur Gänze auf des linke "Standbein" verlagert und im rechten "Schwungbein" waren alle Muskeln angespannt - der Hund hat dann den Weg freigemacht. Gestört hat`s mich trotzdem.
Die Werte auf der Uhr haben dann meinen Eindruck, dass das ein sehr guter Lauf war, bestätigt.
Der Laufindex (Zusammenfassung und Interpretation aller gemessenen Werte) war zum dritten Mal in diesem Jahr der drittbeste Wert.
Super, ich laufe weiter und das 100 km Laufziel für August ist fast erreicht.
Dafür tun mir die Läufe im August gut.
Und der "August-Halbmarathon" geht am 27.08.2012 bei gutem Laufwetter (nicht mehr heiß) sehr gut.
Nur ganz kurz wurde der Lauf durch die Begegnung mit einem angriffslustigen Hund (nicht sehr groß) im Rhythmus unterbrochen. Ich musste stehen bleiben; habe mich auf keinen Wortwechsel mit der Besitzerin des Hundes eingelassen, aber mein Gewicht war zur Gänze auf des linke "Standbein" verlagert und im rechten "Schwungbein" waren alle Muskeln angespannt - der Hund hat dann den Weg freigemacht. Gestört hat`s mich trotzdem.
Die Werte auf der Uhr haben dann meinen Eindruck, dass das ein sehr guter Lauf war, bestätigt.
Der Laufindex (Zusammenfassung und Interpretation aller gemessenen Werte) war zum dritten Mal in diesem Jahr der drittbeste Wert.
Super, ich laufe weiter und das 100 km Laufziel für August ist fast erreicht.
Dienstag, 7. August 2012
laufen geht wieder :-)
Ich habe jetzt 17 Tage Laufpause eingelegt. So lange hat es gedauert, bis ich im Rist des linken Fußes keine Schmerzen mehr spürte (thanks to Voltaren Emulgen Gel).
Das Monatslaufziel für den Juli habe ich damit natürlich bei weitem nicht erreicht.
Aber laufen soll (muss) mir ja Spaß machen, nicht Schmerzen bereiten. Darauf habe ich mich besonnen und mit der Laufpause kein Problem gehabt.
Am 30. Juli habe ich den ersten, kurzen Testlauf gewagt. Der ist gut gegangen und so habe ich am 31. Juli einen längeren Lauf (14 km) versucht. Auch der hat mir keine Probleme bereitet. Darüber bin ich sehr froh :-)
Damit kann im August nichts mehr schief gehen und ich will wieder meine Monatsziele erreichen.
Der erste "August Lauf" heute ist auch gut gegangen (10,8 km in einer Stunde bei ca. 27°C).
Meine Monatsziele: gut 100 km und dabei einmal die Halbmarathondistanz zurücklegen.
Weiter geht es und Laufen macht Spaß!
Das Monatslaufziel für den Juli habe ich damit natürlich bei weitem nicht erreicht.
Aber laufen soll (muss) mir ja Spaß machen, nicht Schmerzen bereiten. Darauf habe ich mich besonnen und mit der Laufpause kein Problem gehabt.
Am 30. Juli habe ich den ersten, kurzen Testlauf gewagt. Der ist gut gegangen und so habe ich am 31. Juli einen längeren Lauf (14 km) versucht. Auch der hat mir keine Probleme bereitet. Darüber bin ich sehr froh :-)
Damit kann im August nichts mehr schief gehen und ich will wieder meine Monatsziele erreichen.
Der erste "August Lauf" heute ist auch gut gegangen (10,8 km in einer Stunde bei ca. 27°C).
Meine Monatsziele: gut 100 km und dabei einmal die Halbmarathondistanz zurücklegen.
Weiter geht es und Laufen macht Spaß!
Montag, 16. Juli 2012
laufen geht momentan nicht!
Seit einer Woche habe ich ein Problem im linken Fuß. Ich habe Schmerzen am/im Fuß Rist.
Trotzdem war ich letzte Woche 24 km laufen. Dafür ist seither der Fuß auch etwas angeschwollen.
Was ist das?? Ich habe mich etwas laienhaft schlau gemacht und dann eine exakte Diagnose gestellt:
Sehnenscheidenentzündung! (ich weiß ja alles)
Nein, ich mache mit Laufen mal Pause.
Aber es gibt da im Ristbereich des Fußes ein komplexes Sehnenscheidengebilde, durch das die Zehenstreckersehnen der vier kleinen Zehen laufen. Genau da sitzt der Schmerz. Ich habe scharf nachgedacht, um draufzukommen, ob ich was gemacht habe, was dieses Gebilde womöglich beleidigt haben könnte.
Und ich habe eine Ahnung, was das gewesen sein könnte: Beim Spannen meines Bogens halte ich den unteren Wurfarm mit dem Rist des linken Fußes und spanne über die Kniekehle des rechten die Sehne über den oberen Wurfarm. Der Druck der Wurfarme ist nicht unbeträchtlich. Womöglich ist/war das die Ursache für mein Problem.
Sollte am Freitag noch immer nicht alles in Ordnung sein, besuche ich meinen Arzt.
Ich will wieder unbeschwert LAUFEN!
Trotzdem war ich letzte Woche 24 km laufen. Dafür ist seither der Fuß auch etwas angeschwollen.
Was ist das?? Ich habe mich etwas laienhaft schlau gemacht und dann eine exakte Diagnose gestellt:
Sehnenscheidenentzündung! (ich weiß ja alles)
Nein, ich mache mit Laufen mal Pause.
Aber es gibt da im Ristbereich des Fußes ein komplexes Sehnenscheidengebilde, durch das die Zehenstreckersehnen der vier kleinen Zehen laufen. Genau da sitzt der Schmerz. Ich habe scharf nachgedacht, um draufzukommen, ob ich was gemacht habe, was dieses Gebilde womöglich beleidigt haben könnte.
Und ich habe eine Ahnung, was das gewesen sein könnte: Beim Spannen meines Bogens halte ich den unteren Wurfarm mit dem Rist des linken Fußes und spanne über die Kniekehle des rechten die Sehne über den oberen Wurfarm. Der Druck der Wurfarme ist nicht unbeträchtlich. Womöglich ist/war das die Ursache für mein Problem.
Sollte am Freitag noch immer nicht alles in Ordnung sein, besuche ich meinen Arzt.
Ich will wieder unbeschwert LAUFEN!
Montag, 9. Juli 2012
etwas tun wird belohnt
Ich bin hundert prozentig davon überzeugt, dass sportliche Betätigung die Grundlage für körperliche und geistige Gesundheit ist - das ist ja auch wissenschaftlich bewiesen.
Mein heutiger Lauf, bei guten Bedingungen und mit der Erinnerung an die Ergebnisse der freitägliche Vorsorgeuntersuchung hat eine Unmenge an Glückshormonen freigesetzt.
Die Erinnerungen an den Freitag sind über-drüber-super schön: alle Werte ok (mindestens über Durchschnitt für mein Alter). Mein Gesundheitszustand ist mehr als ok - darüber freue ich mich sehr!
Einige Kilometer laufen, einige (mehr) Kilometer mit dem Rennrad zurücklegen, die Arbeit ordentlich erledigen, anderen helfen - das Leben ist wunderschön!
Mein heutiger Lauf, bei guten Bedingungen und mit der Erinnerung an die Ergebnisse der freitägliche Vorsorgeuntersuchung hat eine Unmenge an Glückshormonen freigesetzt.
Die Erinnerungen an den Freitag sind über-drüber-super schön: alle Werte ok (mindestens über Durchschnitt für mein Alter). Mein Gesundheitszustand ist mehr als ok - darüber freue ich mich sehr!
Einige Kilometer laufen, einige (mehr) Kilometer mit dem Rennrad zurücklegen, die Arbeit ordentlich erledigen, anderen helfen - das Leben ist wunderschön!
Montag, 25. Juni 2012
das fühlt sich gut an!
Dienstag, 19. Juni 2012
laufen tut immer gut - manchmal ist`s bissl mühsam
"laufen tut immer gut" stimmt sicher; manchmal ist´s bissl mühsam! Zum Beispiel heute bei Durchschnittstemperatur 32°C auf Asphalt, ohne viel Schatten, in der prallen Sonne.
Dafür steigt der Energieverbrauch ordentlich an (allerdings auch der Durchschnittspuls).
Aber 11 km in einer Stunde bei diesen Bedingungen - ich bin zufrieden und gönne meinem Körper (und Geist) einige Stunden relaxing :-)
Dafür steigt der Energieverbrauch ordentlich an (allerdings auch der Durchschnittspuls).
Aber 11 km in einer Stunde bei diesen Bedingungen - ich bin zufrieden und gönne meinem Körper (und Geist) einige Stunden relaxing :-)
Montag, 18. Juni 2012
laufen tut immer gut (Wiederholung)
Ja, laufen tut immer gut. Wenn auch mal das Wetter verrückt spielt, mehr, als all das, was man am Körper trägt, kann ja nicht nass (unbrauchbar) werden :-(((.
Aber das Wetter ist ja auch oft so wunderbar schön, für einen herrlichen Lauf!
So wunderbar schön, für einen Lauf ins Weißpriachtal (10 Kilometer Wohlfühllauf)!
Und: "Das Leben ist viel zu schön, um es Zufällen zu überlassen"!
Das habe ich heute gefühlt, nachdem ich mit dem Arzt in der Allergieambulanz beschlossen habe, dass wir zum nächsten Termin nicht impfen, sondern den Test machen. Den Test, der mir versichert, dass ich bei einem sehr innigen Kontakt mit einer Wespe nicht mehr in unmittelbarer Lebensgefahr bin.
Wenn weiterhin Gefahr besteht, dann nehme ich die Notfallmedizin mit; wenn nicht mehr, dann nicht mehr - alles klar?
DAS LEBEN IST VIEL ZU SCHÖN, UM ES ZUFÄLLEN ZU ÜBERLASSEN!
Aber das Wetter ist ja auch oft so wunderbar schön, für einen herrlichen Lauf!
So wunderbar schön, für einen Lauf ins Weißpriachtal (10 Kilometer Wohlfühllauf)!
Und: "Das Leben ist viel zu schön, um es Zufällen zu überlassen"!
Das habe ich heute gefühlt, nachdem ich mit dem Arzt in der Allergieambulanz beschlossen habe, dass wir zum nächsten Termin nicht impfen, sondern den Test machen. Den Test, der mir versichert, dass ich bei einem sehr innigen Kontakt mit einer Wespe nicht mehr in unmittelbarer Lebensgefahr bin.
Wenn weiterhin Gefahr besteht, dann nehme ich die Notfallmedizin mit; wenn nicht mehr, dann nicht mehr - alles klar?
DAS LEBEN IST VIEL ZU SCHÖN, UM ES ZUFÄLLEN ZU ÜBERLASSEN!
Dienstag, 12. Juni 2012
laufen geht immer
Es sollte eigentlich schon Sommer werden. Das Wetter macht nicht mit. Auch die ersten Läufe im Juni enden im Regen. Aber was soll´s? Ob ich eine Runde im Lungau oder in Salzburg bei Regen zurücklege, ist nicht wichtig - wichtig ist, dass mir das Laufen trotzdem Spaß macht.
Der Juni-Halbmarathon endet auch im Regen. Gut, dass es erst auf den letzten 5 km geschüttet hat. Sonst hätte ich vermutlich wieder ein abgesoffenes Handy mühsam reanimieren müssen.
Der Juni-Halbmarathon endet auch im Regen. Gut, dass es erst auf den letzten 5 km geschüttet hat. Sonst hätte ich vermutlich wieder ein abgesoffenes Handy mühsam reanimieren müssen.
Dienstag, 29. Mai 2012
ein befriedigender Lauf - Laufziel Mai erreicht
Heute konnte ich einen sehr schönen Lauf am Alterbach, an der Salzach und durch den Volksgarten zurück nach Gnigl absolvieren. Gut 11 Kilometer bei wunderbarem Laufwetter - trocken, kühl, wenig Wind.
Nicht zu vergleichen mit den Erlebnissen der letzten Woche:
Erst hatte ich keine Zeit zum Laufen. Dann am Mittwoch endlich hinaus, trotz drohender Unwetterfront. Und die ist auch hereingebrochen über mir. Gut 5 Kilometer im ströhmenden Regen, durchmischt mit Hagel, der schon schmerzhaft auf Kopf und Armen zu spüren war. Laufen muss sein, auch wenn ich mal nass werde (die Schuhe haben ja Zeit zum trocknen; hab ja drei Paare hier).
Am Donnerstag gab es dann etwa das gleiche Szenario - drohende Unwetterfront. Laufen? weiß nicht?
Was anderes unternehmen? Ich wollte schon lange mal auf den Nockstein und dachte, dass ich die Strecke schaffe bevor das nächste Unwetter über Salzburg hereinbricht. Damit´s schneller geht, bin ich mit dem Fahrrad, soweit es einigermassen möglich war, Richtung Nockstein aufgebrochen. Alles hat erst mal gut ausgeschaut. Die Radstrecke habe ich schnell zurückgelegt und fast die Hälfte der zurückzulegenden Höhenmeter hinter mich gebracht.
Der Fußweg ging gut. Der Weg von Guggenthal Richtung Nockstein ist wunderbar. Allerdings hat sich das Donnergrollen immer stärker bemerkbar gemacht. Bald sind auch Regentropfen dazu gekommen. Aber etwa ein Drittel der Umgebung hat noch nicht ganz dunkel, bedrohlich und nach Gewitter ausgesehen. Also habe ich den Weg zum Gipel fortgesetzt. Am Steig waren die Wasserspuren des Gewitters vom Vortag deutlich zu sehen. Egal, ich will noch schnell auf den Gipfel und wieder zurück, zumindest bis zum Forstweg, zu meinem Fahrrad, bevor echt das schlechte Wetter zuschlägt.
Mein Wunsch und das Wetter; die waren nicht kompatibel. Kaum, dass ich den Gipfel erreicht hatte, brach das Unwetter herein. Wassergüsse von oben, Blitze, Donner von links und rechts und Hagel noch dazu - Inferno.
Der Steig hat sich in einen Wassergraben verwandelt. Meine Aufmerksamkeit hat sich auf die richtigen Schritte konzentriert. In der Situation wäre ein ausrutschen womöglich fatal ausgegangen. Vor lauter Konzentration auf den Steig, äh, Bach unter meinen Füssen, habe ich eine Abzweigung übersehen. Die Folge davon war, noch mal etwa 50 Höhenmeter zurück, bergauf bei prasselndem Regen, zuckenden Blitzen und Donnerschlägen.
Ich habe mich auf das Wichtige konzentriert - sichere Schritte, alles andere kommt später - nass bis auf die Haut, kalt und auch egal, dass alles in meinen Taschen ebenfalls vollkommen durchnässt wird (ein paar Geldscheine, meine Notfallmedizin, das Handy).
Mehr Sorgen machte mir der Weg - vier mal muss der Bach in der Nocksteinschlucht überquert werden. Hoffentlich ist das Wasser im Bach nicht zu sehr angestiegen. Es ging, nässer konnte ich nicht mehr werden und damit war es egal, ob das Waser über die Knöchel oder bis zu den Knien reichte.
In meinen Gedanken erfand ich ein Scenario, dass dann, wenn ich beim Fahrrad bin, der Regen und Hagel aufhören wird. Es ist nicht eingetreten, so, dass ich auch die Radkilometer bei Unwetter zurücklegen musste.
Aber: Ich bin heil daheim angekommen, die heiße Dusche war wundervoll, das zweite Paar nasser Schuhe ist mittlerweile auch wieder trocken - UND ICH WAR ENDLICH AM NOCKSTEIN!
Von allem, was ich bei mir hatte, hat schlussendlich nur noch die Pulsuhr funktioniert - alles andere war abgesoffen (incl. Tacho am Fahrrad und Handy). - Ah! noch was hat funktioniert - ICH :-)
Nicht zu vergleichen mit den Erlebnissen der letzten Woche:
Erst hatte ich keine Zeit zum Laufen. Dann am Mittwoch endlich hinaus, trotz drohender Unwetterfront. Und die ist auch hereingebrochen über mir. Gut 5 Kilometer im ströhmenden Regen, durchmischt mit Hagel, der schon schmerzhaft auf Kopf und Armen zu spüren war. Laufen muss sein, auch wenn ich mal nass werde (die Schuhe haben ja Zeit zum trocknen; hab ja drei Paare hier).
Am Donnerstag gab es dann etwa das gleiche Szenario - drohende Unwetterfront. Laufen? weiß nicht?
Was anderes unternehmen? Ich wollte schon lange mal auf den Nockstein und dachte, dass ich die Strecke schaffe bevor das nächste Unwetter über Salzburg hereinbricht. Damit´s schneller geht, bin ich mit dem Fahrrad, soweit es einigermassen möglich war, Richtung Nockstein aufgebrochen. Alles hat erst mal gut ausgeschaut. Die Radstrecke habe ich schnell zurückgelegt und fast die Hälfte der zurückzulegenden Höhenmeter hinter mich gebracht.
Der Fußweg ging gut. Der Weg von Guggenthal Richtung Nockstein ist wunderbar. Allerdings hat sich das Donnergrollen immer stärker bemerkbar gemacht. Bald sind auch Regentropfen dazu gekommen. Aber etwa ein Drittel der Umgebung hat noch nicht ganz dunkel, bedrohlich und nach Gewitter ausgesehen. Also habe ich den Weg zum Gipel fortgesetzt. Am Steig waren die Wasserspuren des Gewitters vom Vortag deutlich zu sehen. Egal, ich will noch schnell auf den Gipfel und wieder zurück, zumindest bis zum Forstweg, zu meinem Fahrrad, bevor echt das schlechte Wetter zuschlägt.
Mein Wunsch und das Wetter; die waren nicht kompatibel. Kaum, dass ich den Gipfel erreicht hatte, brach das Unwetter herein. Wassergüsse von oben, Blitze, Donner von links und rechts und Hagel noch dazu - Inferno.
Der Steig hat sich in einen Wassergraben verwandelt. Meine Aufmerksamkeit hat sich auf die richtigen Schritte konzentriert. In der Situation wäre ein ausrutschen womöglich fatal ausgegangen. Vor lauter Konzentration auf den Steig, äh, Bach unter meinen Füssen, habe ich eine Abzweigung übersehen. Die Folge davon war, noch mal etwa 50 Höhenmeter zurück, bergauf bei prasselndem Regen, zuckenden Blitzen und Donnerschlägen.
Ich habe mich auf das Wichtige konzentriert - sichere Schritte, alles andere kommt später - nass bis auf die Haut, kalt und auch egal, dass alles in meinen Taschen ebenfalls vollkommen durchnässt wird (ein paar Geldscheine, meine Notfallmedizin, das Handy).
Mehr Sorgen machte mir der Weg - vier mal muss der Bach in der Nocksteinschlucht überquert werden. Hoffentlich ist das Wasser im Bach nicht zu sehr angestiegen. Es ging, nässer konnte ich nicht mehr werden und damit war es egal, ob das Waser über die Knöchel oder bis zu den Knien reichte.
In meinen Gedanken erfand ich ein Scenario, dass dann, wenn ich beim Fahrrad bin, der Regen und Hagel aufhören wird. Es ist nicht eingetreten, so, dass ich auch die Radkilometer bei Unwetter zurücklegen musste.
Aber: Ich bin heil daheim angekommen, die heiße Dusche war wundervoll, das zweite Paar nasser Schuhe ist mittlerweile auch wieder trocken - UND ICH WAR ENDLICH AM NOCKSTEIN!
Von allem, was ich bei mir hatte, hat schlussendlich nur noch die Pulsuhr funktioniert - alles andere war abgesoffen (incl. Tacho am Fahrrad und Handy). - Ah! noch was hat funktioniert - ICH :-)
Dienstag, 15. Mai 2012
Laufen, bevor der Regen kommt
Mein heutiger, superschöner "Bergauf/Bergab" Lauf (nicht sehr viel auf/ab; aber super gut).
Die Pulskurve gefällt mir, weil sie sich an die Höhenkurve so schön angleicht.
Und dann kam der Regen - schön wars!
Die Pulskurve gefällt mir, weil sie sich an die Höhenkurve so schön angleicht.
Und dann kam der Regen - schön wars!
Gnigl - Kühberg - Parsch - Kreuzbergpromenade - Schloss Aigen - Glasenbach - und zurück (dort, wo die schönen, teuren Häuser mit den schönen, teuren Autos davor, stehen).
Mittwoch, 9. Mai 2012
ohne Laufen geht´s nicht GUT
Auch wenn schon wieder die Sportvereinssitzung auf dem heutigen Programm stand, musste ich unbedingt zwischen Büroalltag und Sportverein eine Laufrunde drehen. Das schöne Wetter hat für mich gar nicht´s anderes zugelassen. Die Runde am Alterbach zur Salzach, um die Salzachseen und zurück war einfach wunderschön und gut. Der Stress mit Duschen, Laufklamotten ordentlich versorgen und nicht zu spät zur Sitzung zu kommen, hat dazu geführt, dass ich bisher beinahe nicht zur notwendigen Nahrungsaufnahme gekommen wäre (aber nur fast - jetzt ist der Hunger gestillt und im Kühlschrank befinden sich keine Nahrungsreste mehr - gibt´s noch irgendwo einen Schoko-Lindt-Osterhasen? - JA!).
Arbeiten ist schön; Laufen ist schön; für den Verein was zu machen ist schön - DAS LEBEN IST SCHÖN!
Arbeiten ist schön; Laufen ist schön; für den Verein was zu machen ist schön - DAS LEBEN IST SCHÖN!
Dienstag, 8. Mai 2012
weiter geht´s
laufend geht es weiter, denn schon wieder ist nach dem Marathon - vor dem Marathon.
Anmeldung zum VCM 2013 ist schon erledigt. Und was sich da bei den Anmeldungen der "Doppler & Friends" tut, ist schon sagenhaft. Michael meint, dass ich der Hauptschuldige des Laufdilemmas sei. Das "Dilemma" muss sofort in "Fieber" geändert werden. Und zum Auslöser des Lauffiebers in der Familie und im weiten Umfeld bekenne ich mich; sehr gerne sogar!
Also: wir werden uns ein Jahr lang vorbereiten. Wir werden viel schöne Erlebnisse dabei haben. Manchmal kann es schon sein, dass etwas nicht ganz so gut passt.
Aber: bei einem Lauf spielt das Wetter nicht die Hauptrolle. Die Hauptrolle spielt sich im Kopf ab.
Ich freue mich auf das kommende "Laufjahr".
Darum habe ich auch heute bei herrlichem Laufwetter eine 10 km Runde gedreht, bevor ich den Fernseher an die neue Haus-Kabelanlage angeschlossen habe (111 Fernsehkanäle und 88 Radiokanäle haben keine Change gegen 10 schöne Laufkilometer!).
Laufen ist schön und tut gut !
Anmeldung zum VCM 2013 ist schon erledigt. Und was sich da bei den Anmeldungen der "Doppler & Friends" tut, ist schon sagenhaft. Michael meint, dass ich der Hauptschuldige des Laufdilemmas sei. Das "Dilemma" muss sofort in "Fieber" geändert werden. Und zum Auslöser des Lauffiebers in der Familie und im weiten Umfeld bekenne ich mich; sehr gerne sogar!
Also: wir werden uns ein Jahr lang vorbereiten. Wir werden viel schöne Erlebnisse dabei haben. Manchmal kann es schon sein, dass etwas nicht ganz so gut passt.
Aber: bei einem Lauf spielt das Wetter nicht die Hauptrolle. Die Hauptrolle spielt sich im Kopf ab.
Ich freue mich auf das kommende "Laufjahr".
Darum habe ich auch heute bei herrlichem Laufwetter eine 10 km Runde gedreht, bevor ich den Fernseher an die neue Haus-Kabelanlage angeschlossen habe (111 Fernsehkanäle und 88 Radiokanäle haben keine Change gegen 10 schöne Laufkilometer!).
Laufen ist schön und tut gut !
Sonntag, 6. Mai 2012
Mai - Salzburg Marathon
Nach einer Urlaubswoche verlangt der Job etwas mehr Zeit und mehr als ein Lauf geht sich vor dem Halbmarathon in Salzburg nicht aus.
Der Halbmarathontermin verschiebt sich nicht. Die Wettervorhersage ist nicht unbedingt erfreulich.
Mein Halbmarathon macht mir nicht viele Sorgen. Mehr Gedanken mache ich mir darüber, wie es Michael auf der gesamten Marathondistanz gehen wird. Die Vorbereitungen sind aus meiner Sicht perfekt.
Also - auf zum Salzburg Marathon!
Maria und Christian sind mit dem 5 km Genusslauf dabei. Reini hat sich zum Halbmarathon durchgerungen und Michael für die gesamte Länge entschieden. Ich möchte meinen Anteil für ein erträgliches und doch zufriedenstellendes Tempo auf den 21,1 km beitragen.
Am Vorabend kommt die Schlechtwetterfront mit viel Regen.
Dafür ist der Morgen wunderschön; etwas kühl; kein Wind - ich wünsche mir, dass es länger so bleiben möge.
Wir starten bei schönem Wetter. Für meinen Geschmack sind wir etwas zu weit hinten im Starterfeld. Auf den ersten Kilometern gibt es etwas Gedränge und nicht sehr viel Platz. Aber das Tempo ist gleichmässig und ich finde mich damit ab. Gut so, denn das ist genau das auszuhaltende und doch nicht zu langsame Tempo für uns drei. Auf der weiteren Strecke muss ich nicht viel anpassen. Es geht uns gut.
Und so geht auch die Halbmarathondistanz gut zu Ende. Kurz vor unserem Zieleinlauf wünschen Reini und ich Michael einen guten weiteren Lauf. Und mir gefällt, dass Reini zu einem Zielsprint ansetzt. Natürlich ziehe ich mit und gemeinsam überqueren wir die Ziellinie - schön!
Der Halbmarathontermin verschiebt sich nicht. Die Wettervorhersage ist nicht unbedingt erfreulich.
Mein Halbmarathon macht mir nicht viele Sorgen. Mehr Gedanken mache ich mir darüber, wie es Michael auf der gesamten Marathondistanz gehen wird. Die Vorbereitungen sind aus meiner Sicht perfekt.
Also - auf zum Salzburg Marathon!
Maria und Christian sind mit dem 5 km Genusslauf dabei. Reini hat sich zum Halbmarathon durchgerungen und Michael für die gesamte Länge entschieden. Ich möchte meinen Anteil für ein erträgliches und doch zufriedenstellendes Tempo auf den 21,1 km beitragen.
Am Vorabend kommt die Schlechtwetterfront mit viel Regen.
Dafür ist der Morgen wunderschön; etwas kühl; kein Wind - ich wünsche mir, dass es länger so bleiben möge.
Wir starten bei schönem Wetter. Für meinen Geschmack sind wir etwas zu weit hinten im Starterfeld. Auf den ersten Kilometern gibt es etwas Gedränge und nicht sehr viel Platz. Aber das Tempo ist gleichmässig und ich finde mich damit ab. Gut so, denn das ist genau das auszuhaltende und doch nicht zu langsame Tempo für uns drei. Auf der weiteren Strecke muss ich nicht viel anpassen. Es geht uns gut.
Und so geht auch die Halbmarathondistanz gut zu Ende. Kurz vor unserem Zieleinlauf wünschen Reini und ich Michael einen guten weiteren Lauf. Und mir gefällt, dass Reini zu einem Zielsprint ansetzt. Natürlich ziehe ich mit und gemeinsam überqueren wir die Ziellinie - schön!
Nach kurzer Pause schappe ich mir mein Fahrrad und mache mich auf den Weg, um Michael auf der zweiten Runde etwas "beizustehen". Ich will nicht neben ihm herfahren, aber immer wieder an der Strecke stehen, ihn anfeuern und sehen wie es ihm geht. Das Wetter ist nicht mehr schön. Es ist windig und dunkle Wolken zeigen, dass die Vorhersage vermutlich nicht ganz falsch war.
Egal, damit ist es nicht mehr zu warm. Aber für mich wird es zunehmend zu kühl. Ich habe noch immer meine Laufklamotten an und nur ein Jacke darüber. Michael geht es gut. Ich sehe, dass er mit der Distanz kämpfen muss. Er kämpft weiter, mir wird es immer kälter. Vor seinen letzten Kilometern verabschiede ich mich in Richtung heißer Dusche.
Als wäre es ein Signal, beginnt der lange vorhergesagte Regen. Ich flüchte mich in Richtung S-Bahn und damit Richtung Wohnung. Michael muss trotz sehr starkem Regen, mit Hagel durchsetzt, seinen Weg zum Ziel fortsetzen. Und er schafft sein Ziel! Super!
Diesen schönen Tag (da kann das Wetter nichts mehr daran ändern) beschliessen wir gemeinsam (Julia, Maria und Christian müssen uns zuerst verlassen) bei einem sehr guten Essen.
Und Michael schreibt, dass das nicht sein letzter Marathon gewesen sein wird.
Montag, 30. April 2012
nach dem Marathon ist vor dem Marathon - Halbmarathon in Salzburg
Der Halbmarathon in Salzburg kommt näher. Ein Lauf in Salzburg, kurz nach dem VCM, tut gut.
Dann folgt die Radurlaubswoche in Italien. Start am Reschenpass bei Schneefall - super! Fast wär´ ich erfroren - mir war auf den ~ 50 km durchgehend kalt. Der zweite Tag bringt durchgehend Regen - Wetterschicht. Dann wird´s Gott sei Dank besser. Bis Verona gibt´s Sonnenschein und Temperaturen bis 30°C. Daheim muss dann auch was im Garten gemacht werden. Aber auch wenn sich schon Kreuzschmerzen bemerkbar machen, ein Lauf muss nach 10 lauffreien Tagen unbedingt sein!
Ein schöner Lauf - gut 11 Kilometer an der Taurach - und mir geht es wieder sehr gut!
Dann folgt die Radurlaubswoche in Italien. Start am Reschenpass bei Schneefall - super! Fast wär´ ich erfroren - mir war auf den ~ 50 km durchgehend kalt. Der zweite Tag bringt durchgehend Regen - Wetterschicht. Dann wird´s Gott sei Dank besser. Bis Verona gibt´s Sonnenschein und Temperaturen bis 30°C. Daheim muss dann auch was im Garten gemacht werden. Aber auch wenn sich schon Kreuzschmerzen bemerkbar machen, ein Lauf muss nach 10 lauffreien Tagen unbedingt sein!
Ein schöner Lauf - gut 11 Kilometer an der Taurach - und mir geht es wieder sehr gut!
Sonntag, 15. April 2012
VCM 2012 - DAS Laufevent des Jahres
Auf zum Wien Marathon! Und das mit noch 15 weiteren Läufern: 4 Staffeln "Doppler & Friends"!
Das Wetter verspricht nicht allzu viel. Es wird sehr kühl bleiben und Regen wird nicht ausgeschlossen. Also, Regen brauche ich absolut nicht. Ich fühle mich noch immer nicht ganz fit. Die kurze Rücksprache mit meinem Arzt bestätigt mir, dass ich maximal die Halbmarathondistanz laufen soll. Ich stelle mich darauf ein.
Mit etwas medizinischer Unterstützung geht das sicher gut. So viel ist einmal klar.
Wir treffen uns zum Abholen der Startunterlagen - nicht alle zur gleichen Zeit - nicht alle am gleichen Ort, aber am Abend ist alles geregelt. Jeder hat seine Utensilien und alle freuen sich auf den nächsten Tag.
Ich kann sehr gut schlafen; muss ja auch "nur" Halbmarathon laufen.
Mit dem Ziel, gemeinsam mit Michael, einen Halbmarathon in maximal zwei Stunden zu schaffen gehen wir an den Start. Es ist ungemütlich kalt und endlich geht es los. Wir achten auf unser Tempo um die Zielzeit zu schaffen. Ich muss mich nicht sehr anstrengen.
Schon nach einigen Kilometern ist in mir der Kampf zwischen dem heute sehr vernünftigen inneren Schweinehund, der vehement für 21 km ist und dem Endorphin-Tiger, der natürlich unbedingt das 42,195 km Feeling haben will, entbrannt. Ich möchte diese Gedanken verbannen. Mein Arzt hat ja auch gemeint, dass es nicht vernünftig ist, die Marathondistanz zurückzulegen, auch wenn ich mich auf der ersten Hälfte wohl fühle. Was soll´s? Wir laufen gut. Das Ziel, die Halbmarathondistanz in maximal zwei Stunden zu erreichen wird mit jedem Kilometer realistischer - wir schaffen das. Der Gedanke an die gesamte Marathondistanz lässt mich nicht los. Ich sag das mal Michael und nach der Staffelübergabe auch Wieland. Die Entscheidung muss ich alleine für mich treffen (die Überlegung, einfach in die Streckenteilung zu laufen und dann zu sehen auf welche Seite ich falle, ist nur Spass).
Faktum ist, dass ich so rund 100 Meter vor der Streckenteilung auf die Marathonspur abbiege. Michael schafft seine gute Halbmarathonzeit sowieso und ich gehe das Risiko ein, dass ich bei etwaigen Problemen den Lauf abbrechen muss.
Ich achte sehr auf die Signale meines Körpers. Der fühlt sich einfach gut und freut sich auf die Endorphine. Mein Geist überwacht den Zustand sehr sorgfältig. Sollten irgendwelche Probleme auftreten, wird ein Stopp sofort und ohne Zögern erfolgen - das verlangt der nun sehr wachsame Geist vom Körper.
Ich habe schon mal festgestellt, dass ich meinen Körper liebe. Darum passe ich auch auf ihn auf!
Nun sind Körper und Geist einig: weiterlaufen, gut fühlen und das Marathonziel erreichen (dass das unter vier Stunden liegen wird, ist schon lange klar)!
Alles geht gut. Ich kann gut laufen. Nichts tut weh. Der Rhythmus passt, das Tempo passt. Die Temperatur könnte etwas höher sein.
Die Kilometertafeln ziehen an mir vorbei. Die emotionale Anforderung im Prater, auf der Strecke zum Lusthaus, macht mir nichts aus. Dann geht es ja nur noch Richtung Ziel. Auf den letzten Kilometern, am Ring, fehlt mir heuer die Musik von Johann Strauß.
Und die 42 Kilometer Tafel ist da! Abbiegen auf den Heldenplatz und durchs Ziel. Die Zeitnehmung zeigt 3h53, das sind für mich nur wenige Sekunden über 3h50 - geschafft!!!
Nach ganz kurzem Bodycheck (alles ok bei mir, nichts tut weh, ich bin nicht am Ende meiner Kräfte) kommt das überwältigende Gefühl, wieder etwas besonderes geleistet zu haben.
- ich bin glücklich - !
Jetzt muss ich nur rasch unter die Dusche und brauche trockene Kleidung. Mein Immunsystem ist sicherlich an der Grenze. Dann werde ich mich darum kümmern, dass ich zu meinen Freunden komme. Ich habe ja meinen Plan gehörig geändert.
Ich darf mich aber gleich noch ganz besonders freuen, weil Reini im Ziel auf mich gewartet hat.
Gleich darauf treffen wir noch mehr "Doppler & Friends" und Fans.
Dieser Marathon war schon etwas ganz besonderes!
Ich freue mich, dass alle Läufer ihr Ziel erreicht haben.
Laufen macht glücklich!
Das Wetter verspricht nicht allzu viel. Es wird sehr kühl bleiben und Regen wird nicht ausgeschlossen. Also, Regen brauche ich absolut nicht. Ich fühle mich noch immer nicht ganz fit. Die kurze Rücksprache mit meinem Arzt bestätigt mir, dass ich maximal die Halbmarathondistanz laufen soll. Ich stelle mich darauf ein.
Mit etwas medizinischer Unterstützung geht das sicher gut. So viel ist einmal klar.
Wir treffen uns zum Abholen der Startunterlagen - nicht alle zur gleichen Zeit - nicht alle am gleichen Ort, aber am Abend ist alles geregelt. Jeder hat seine Utensilien und alle freuen sich auf den nächsten Tag.
Ich kann sehr gut schlafen; muss ja auch "nur" Halbmarathon laufen.
Mit dem Ziel, gemeinsam mit Michael, einen Halbmarathon in maximal zwei Stunden zu schaffen gehen wir an den Start. Es ist ungemütlich kalt und endlich geht es los. Wir achten auf unser Tempo um die Zielzeit zu schaffen. Ich muss mich nicht sehr anstrengen.
Schon nach einigen Kilometern ist in mir der Kampf zwischen dem heute sehr vernünftigen inneren Schweinehund, der vehement für 21 km ist und dem Endorphin-Tiger, der natürlich unbedingt das 42,195 km Feeling haben will, entbrannt. Ich möchte diese Gedanken verbannen. Mein Arzt hat ja auch gemeint, dass es nicht vernünftig ist, die Marathondistanz zurückzulegen, auch wenn ich mich auf der ersten Hälfte wohl fühle. Was soll´s? Wir laufen gut. Das Ziel, die Halbmarathondistanz in maximal zwei Stunden zu erreichen wird mit jedem Kilometer realistischer - wir schaffen das. Der Gedanke an die gesamte Marathondistanz lässt mich nicht los. Ich sag das mal Michael und nach der Staffelübergabe auch Wieland. Die Entscheidung muss ich alleine für mich treffen (die Überlegung, einfach in die Streckenteilung zu laufen und dann zu sehen auf welche Seite ich falle, ist nur Spass).
Faktum ist, dass ich so rund 100 Meter vor der Streckenteilung auf die Marathonspur abbiege. Michael schafft seine gute Halbmarathonzeit sowieso und ich gehe das Risiko ein, dass ich bei etwaigen Problemen den Lauf abbrechen muss.
Ich achte sehr auf die Signale meines Körpers. Der fühlt sich einfach gut und freut sich auf die Endorphine. Mein Geist überwacht den Zustand sehr sorgfältig. Sollten irgendwelche Probleme auftreten, wird ein Stopp sofort und ohne Zögern erfolgen - das verlangt der nun sehr wachsame Geist vom Körper.
Ich habe schon mal festgestellt, dass ich meinen Körper liebe. Darum passe ich auch auf ihn auf!
Nun sind Körper und Geist einig: weiterlaufen, gut fühlen und das Marathonziel erreichen (dass das unter vier Stunden liegen wird, ist schon lange klar)!
Alles geht gut. Ich kann gut laufen. Nichts tut weh. Der Rhythmus passt, das Tempo passt. Die Temperatur könnte etwas höher sein.
Die Kilometertafeln ziehen an mir vorbei. Die emotionale Anforderung im Prater, auf der Strecke zum Lusthaus, macht mir nichts aus. Dann geht es ja nur noch Richtung Ziel. Auf den letzten Kilometern, am Ring, fehlt mir heuer die Musik von Johann Strauß.
Und die 42 Kilometer Tafel ist da! Abbiegen auf den Heldenplatz und durchs Ziel. Die Zeitnehmung zeigt 3h53, das sind für mich nur wenige Sekunden über 3h50 - geschafft!!!
Nach ganz kurzem Bodycheck (alles ok bei mir, nichts tut weh, ich bin nicht am Ende meiner Kräfte) kommt das überwältigende Gefühl, wieder etwas besonderes geleistet zu haben.
- ich bin glücklich - !
Jetzt muss ich nur rasch unter die Dusche und brauche trockene Kleidung. Mein Immunsystem ist sicherlich an der Grenze. Dann werde ich mich darum kümmern, dass ich zu meinen Freunden komme. Ich habe ja meinen Plan gehörig geändert.
Ich darf mich aber gleich noch ganz besonders freuen, weil Reini im Ziel auf mich gewartet hat.
Gleich darauf treffen wir noch mehr "Doppler & Friends" und Fans.
Dieser Marathon war schon etwas ganz besonderes!
Ich freue mich, dass alle Läufer ihr Ziel erreicht haben.
Laufen macht glücklich!
Samstag, 14. April 2012
ich muss hier ein paar Erlebnisse nachtragen:
Am 31. März konnte ich in Bad Radkersburg einen schönen, langen Lauf über 25 km laufen. Bei dem Lauf ging es vor der Wende gut 2,5 km auf der slowenischen Murseite, auf sehr schwer zu laufendem Feldweg, erst flussaufwärts und natürlich auch wieder zurück. Ich war danach über die asphaltierte Straße froh.
Anfang April hat mich das gute Wetter und das unbedingte Bedürfnis, einen noch längeren Lauf (30 km oder 3 Stunden) hinzulegen, praktisch dazu gezwungen. Ich habe Getränk und die Notfallmedizin mitgenommen und bin gestartet. Mein unbedingter Wille war, erst nach mindestens 15 Kilometern, oder nach 1h30 umzukehren. Mein Wille hat den inneren Schweinehund, der sich sehr zögerlich doch noch gemeldet hat (habe schon gar nicht mehr damit gerechnet, dass es ihn noch gibt), ganz energisch zum Schweigen gebracht. Der Lauf war anstrengend, aber schön.
Und dann noch ein kürzerer Lauf, eine Woche vor dem Marathon im Lungau und noch einer, vier Tage vor dem VCM in Salzburg. Vor dem letzten Lauf habe ich allerdings etwas kratzen im Hals verspürt und hatte Anzeichen eines beginnenden Schnupfens. Die erste Reaktion war etwas Beunruhigung. Aber ich habe mir selbst ja nichts mehr zu beweisen und ich habe mich mit der Alternative, nur einen halben Marathon in Wien zu laufen beruhigt.
Also: auf die Gesundheit achten und auf zum VCM 2012!
Anfang April hat mich das gute Wetter und das unbedingte Bedürfnis, einen noch längeren Lauf (30 km oder 3 Stunden) hinzulegen, praktisch dazu gezwungen. Ich habe Getränk und die Notfallmedizin mitgenommen und bin gestartet. Mein unbedingter Wille war, erst nach mindestens 15 Kilometern, oder nach 1h30 umzukehren. Mein Wille hat den inneren Schweinehund, der sich sehr zögerlich doch noch gemeldet hat (habe schon gar nicht mehr damit gerechnet, dass es ihn noch gibt), ganz energisch zum Schweigen gebracht. Der Lauf war anstrengend, aber schön.
Und dann noch ein kürzerer Lauf, eine Woche vor dem Marathon im Lungau und noch einer, vier Tage vor dem VCM in Salzburg. Vor dem letzten Lauf habe ich allerdings etwas kratzen im Hals verspürt und hatte Anzeichen eines beginnenden Schnupfens. Die erste Reaktion war etwas Beunruhigung. Aber ich habe mir selbst ja nichts mehr zu beweisen und ich habe mich mit der Alternative, nur einen halben Marathon in Wien zu laufen beruhigt.
Also: auf die Gesundheit achten und auf zum VCM 2012!
Sonntag, 25. März 2012
Long Jog im Lungau - die Daten sagen, der beste des Jahres!
Ich muss einen "langen Lauf" laufen. Heute geht´s. Es wird zwar schon fast Mittag, bis ich starten kann - Socialnetworkverpflichtungen (Lektor in der Kirche).
Aber dann wird es schön. Die Mitterbergrunde im Lungau steht auf dem Programm. Es geht erst mal fast 9 km immer leicht bergab. Die Zeit ist gut, der Plan passt.
Dann kommen mindestens 11 km bergwärts; erst ganz moderat, aber die letzten 1,5 km ordentlich bergauf.
Bis zur "Bergstrecke" geht´s mir super gut. Der Schlossbühel Moosham verbraucht meine restliche Energie fast vollständig. Da sind aber noch mindestens 7 km zurückzulegen. Ich konzentriere mich einfach auf "laufen"; den Gedanken lasse ich allen Spielraum und bin ganz plötzlich kurz vor Mauterndorf, biege Richtung Flugplatz ab und habe nicht mehr ganz so weit bis zum Ziel.
Ich bin Energiemäßig ziemlich am Ende und überlege, dass ich den letzten Bergaufhügel (300 Meter) vor meinem Ziel auch gehen könnte.
Natürlich habe ich das nicht getan - ich bin auch den letzten "Sauhügel" hinaufgelaufen.
Meine Uhr hat diesen Lauf mit der besten Bewertung meiner 2012er Läufe registriert - Ich widerspreche den Daten der Uhr (fast) nie.
WONDERFULL RUN!
Aber dann wird es schön. Die Mitterbergrunde im Lungau steht auf dem Programm. Es geht erst mal fast 9 km immer leicht bergab. Die Zeit ist gut, der Plan passt.
Dann kommen mindestens 11 km bergwärts; erst ganz moderat, aber die letzten 1,5 km ordentlich bergauf.
Bis zur "Bergstrecke" geht´s mir super gut. Der Schlossbühel Moosham verbraucht meine restliche Energie fast vollständig. Da sind aber noch mindestens 7 km zurückzulegen. Ich konzentriere mich einfach auf "laufen"; den Gedanken lasse ich allen Spielraum und bin ganz plötzlich kurz vor Mauterndorf, biege Richtung Flugplatz ab und habe nicht mehr ganz so weit bis zum Ziel.
Ich bin Energiemäßig ziemlich am Ende und überlege, dass ich den letzten Bergaufhügel (300 Meter) vor meinem Ziel auch gehen könnte.
Natürlich habe ich das nicht getan - ich bin auch den letzten "Sauhügel" hinaufgelaufen.
Meine Uhr hat diesen Lauf mit der besten Bewertung meiner 2012er Läufe registriert - Ich widerspreche den Daten der Uhr (fast) nie.
WONDERFULL RUN!
Mittwoch, 21. März 2012
laufen tut gut
Heute hat mir laufen wieder mal ganz besonders gut getan. Ich bin nach einem zweitägigen Workshop so zeitgerecht nach Salzburg zurückgekommen, dass ich bei schönstem Laufwetter zu meinem März-Halbmarathon starten konnte.
Ich habe das so gesteuert, damit ich keinen Zeitdruck habe und habe dafür auf das Mittagessen verzichtet (meine Energiebilanz verkraftet das und dem Bauch und Körperfettgehalt tut´s auch nicht weh).
Die Laufbekleidung war heute auch schnell ausgesucht - keine lange Hose, keine Jacke, nur kurze Short und Shirt, ein Schweißband um die Stirne und die Sonnenbrille auf.
Also auf zum Halbmarathon! Mein kurzes Besinnen auf die Energiebilanz hat beruhigt: das Frühstück war sehr gut und ausgiebig. Der Check der Flüssigkeitsbilanz hat auch gut ausgeschaut (habe auf der Heimfahrt im Zug ein Bier zu mir genommen). Damit konnte ich den Halbmarathon mit flotten Tempo starten.
Ich habe die geplante Strecke, von Gnigl nach Parsch, am Volksgarten vorbei zur Salzach und dann Flussaufwärts bis zum Kraftwerk Urstein und zurück, eingehalten.
Die Kilometer an der Salzach aufwärts gingen so richtig locker vorbei. Die Temperatur war angenehm, das Lauftempo gut und ich konnte in mir nur Wohlbefinden spüren und geniessen.
Eine kurze Fehleinschätzung der Entfernung zum Umkehrpunkt hat mich nicht irritieren können - ich habe einfach das Tempo etwas gesteigert.
Am Rückweg habe ich mich an einen Lauf im Sommer des letzten Jahres, bei Hitze erinnert. Damals musste ich bei erster Gelegenheit meine "Not-Euros" in trinkbare Flüssigkeit umwandeln und war bei ca. km 18 mit der Energie am Ende. Ich habe mich zu meinem Ziel quälen müssen. Aber nicht heute! Auf den letzten Kilometern habe ich noch etwas Tempo zugelegt und mich dann sehr über die gute Zeit gefreut.
Es ist einfach herrlich, wenn man so viele Endorphine produzieren und geniessen kann!
Die Pulskurve hat sich super entwickelt - so super, wie ich mich gefühlt habe!
(die Halbmarathonzeit: 1h49:15 - auf der Aufzeichnung ist die Aufwärm- (50 Liegestütz) und Cooldownphase mit aufgezeichnet)
Ich habe das so gesteuert, damit ich keinen Zeitdruck habe und habe dafür auf das Mittagessen verzichtet (meine Energiebilanz verkraftet das und dem Bauch und Körperfettgehalt tut´s auch nicht weh).
Die Laufbekleidung war heute auch schnell ausgesucht - keine lange Hose, keine Jacke, nur kurze Short und Shirt, ein Schweißband um die Stirne und die Sonnenbrille auf.
Also auf zum Halbmarathon! Mein kurzes Besinnen auf die Energiebilanz hat beruhigt: das Frühstück war sehr gut und ausgiebig. Der Check der Flüssigkeitsbilanz hat auch gut ausgeschaut (habe auf der Heimfahrt im Zug ein Bier zu mir genommen). Damit konnte ich den Halbmarathon mit flotten Tempo starten.
Ich habe die geplante Strecke, von Gnigl nach Parsch, am Volksgarten vorbei zur Salzach und dann Flussaufwärts bis zum Kraftwerk Urstein und zurück, eingehalten.
Die Kilometer an der Salzach aufwärts gingen so richtig locker vorbei. Die Temperatur war angenehm, das Lauftempo gut und ich konnte in mir nur Wohlbefinden spüren und geniessen.
Eine kurze Fehleinschätzung der Entfernung zum Umkehrpunkt hat mich nicht irritieren können - ich habe einfach das Tempo etwas gesteigert.
Am Rückweg habe ich mich an einen Lauf im Sommer des letzten Jahres, bei Hitze erinnert. Damals musste ich bei erster Gelegenheit meine "Not-Euros" in trinkbare Flüssigkeit umwandeln und war bei ca. km 18 mit der Energie am Ende. Ich habe mich zu meinem Ziel quälen müssen. Aber nicht heute! Auf den letzten Kilometern habe ich noch etwas Tempo zugelegt und mich dann sehr über die gute Zeit gefreut.
Es ist einfach herrlich, wenn man so viele Endorphine produzieren und geniessen kann!
Die Pulskurve hat sich super entwickelt - so super, wie ich mich gefühlt habe!
(die Halbmarathonzeit: 1h49:15 - auf der Aufzeichnung ist die Aufwärm- (50 Liegestütz) und Cooldownphase mit aufgezeichnet)
Donnerstag, 15. März 2012
der VCM naht!
Eigentlich wollte ich heute eine Halbmarathondistanz laufen.
Das hätte sehr gut in meine Laufaktivitäten im Hinblick auf den Vienna City Marathon gepasst.
Ich bin am Dienstag, vor der Fitgymnastik, eine 10 km Strecke mit 5 min/km gelaufen.
Aber heute, kurz bevor ich mein Büro verlassen wollte, hat es sich ergeben, dass ich mich um meine Mitarbeiter kümmern musste (und sofort auch wollte, weil das einfach wichtig ist - sonst wäre ich mit mir selber nicht zufrieden).
Das hat einige Zeit in Anspruch genommen. Ich habe von der geplanten Halbmarathondistanz praktisch viertelstündlich Kilometer abgezogen.
Schlussendlich habe ich sehr zufrieden das Mitarbeiter-Mentoring / Coching abschliessen können.
Den Lauf habe ich gestartet und es sind sich bis zum Einbruch der Dunkelheit noch 10 km ausgegangen.
Die Zeit dafür war gut: 49 Minuten 15 Sekunden - ich bin zufrieden!
Das hätte sehr gut in meine Laufaktivitäten im Hinblick auf den Vienna City Marathon gepasst.
Ich bin am Dienstag, vor der Fitgymnastik, eine 10 km Strecke mit 5 min/km gelaufen.
Aber heute, kurz bevor ich mein Büro verlassen wollte, hat es sich ergeben, dass ich mich um meine Mitarbeiter kümmern musste (und sofort auch wollte, weil das einfach wichtig ist - sonst wäre ich mit mir selber nicht zufrieden).
Das hat einige Zeit in Anspruch genommen. Ich habe von der geplanten Halbmarathondistanz praktisch viertelstündlich Kilometer abgezogen.
Schlussendlich habe ich sehr zufrieden das Mitarbeiter-Mentoring / Coching abschliessen können.
Den Lauf habe ich gestartet und es sind sich bis zum Einbruch der Dunkelheit noch 10 km ausgegangen.
Die Zeit dafür war gut: 49 Minuten 15 Sekunden - ich bin zufrieden!
Montag, 12. März 2012
März war im letzten Jahr mein "Genusslaufmonat" - heuer?
Heuer ist der März mehr ein "Winterlaufmonat". Die zwei ersten Läufe absolviere ich im Lungau. Einmal an der Taurach mit Gegenwind am Rückweg, dann Taleinwärts nach Weißpriach mit Gegenwind am Hinweg - kalt wars immer.
Aber dann kann ich einen herrlichen Lonjog in Salzburg hinlegen. Ich habe beruflich Spielraum. Das Wetter ist schön (etwas kühl - aber ordentliche Kleidung und es geht gut).
Ich kann mir spontan Zeitausgleich nehmen, das schlechte Gewissen desswegen verdrängen und den Lauf so richtig geniessen. Zwei Stunden und 25 Minuten lang gut laufen, bei schönem Wetter, die Natur geniessen, mich trotz durchgehender Anstrengung wohl fühlen - gibt´s was besseres?
Hab ich eigentlich schon mal gesagt, dass laufen gut tut? sehr gut tut? immer gut tut?
Laufen tut gut!
Aber dann kann ich einen herrlichen Lonjog in Salzburg hinlegen. Ich habe beruflich Spielraum. Das Wetter ist schön (etwas kühl - aber ordentliche Kleidung und es geht gut).
Ich kann mir spontan Zeitausgleich nehmen, das schlechte Gewissen desswegen verdrängen und den Lauf so richtig geniessen. Zwei Stunden und 25 Minuten lang gut laufen, bei schönem Wetter, die Natur geniessen, mich trotz durchgehender Anstrengung wohl fühlen - gibt´s was besseres?
Hab ich eigentlich schon mal gesagt, dass laufen gut tut? sehr gut tut? immer gut tut?
Laufen tut gut!
Dienstag, 28. Februar 2012
Langstrecken sind schön, kurze nicht minder!
Wenn ich heute gewusst hätte, dass schlußendlich 1h02min auf der Uhr steht, nach 12 schönen Kilometern, dann hätte ich, so wie ich mich kenne, unbedingt die 2 Minuten einsparen "müssen".
Gut, dass ich unterwegs nicht auf das Tempo geschaut habe. Ich habe nur den schönen Lauf genossen.
Und ich habe den, schon bald kommenden, Vienna City Marathon immer im Hinterkopf.
Mit den heimlichen Fragen: trainiere ich genug? bin ich in nur noch wenigen Wochen bereit für die Herausforderung? schaffe ich meine Zielzeit? darf ich meinem Körper die Strapazen zumuten?
Ich denke, dass ich mental richtig drauf bin, wenn ich trotz all´ dieser Fragen einfach einen schönen Lauf laufen kann und Freude dabei habe!
Gut, dass ich unterwegs nicht auf das Tempo geschaut habe. Ich habe nur den schönen Lauf genossen.
Und ich habe den, schon bald kommenden, Vienna City Marathon immer im Hinterkopf.
Mit den heimlichen Fragen: trainiere ich genug? bin ich in nur noch wenigen Wochen bereit für die Herausforderung? schaffe ich meine Zielzeit? darf ich meinem Körper die Strapazen zumuten?
Ich denke, dass ich mental richtig drauf bin, wenn ich trotz all´ dieser Fragen einfach einen schönen Lauf laufen kann und Freude dabei habe!
Mittwoch, 22. Februar 2012
Langstrecken-Endorphine tanken
Es ist Zeit für einen langen, langsamen Lauf.
Heute passt das Wetter perfekt. Es ist nicht zu kalt und ich starte ganz einfach mit einer ungefähren Vorstellung über den Streckenverlauf. Es wird ein guter Lauf, die Strecke ergibt sich ganz von selbst.
Im Hellbrunner Park ist´s erst sehr eisig und rutschig. Auf der zweiten Hälfte dann sehr nass und gatschig. Auch durch die Allee ist´s nass und dreckig. Mir geht es trotzdem durchgehend gut und schlussendlich bestätigt der Wert "Laufindex" auf der Uhr mit "excellent" meinen Eindruck.
Laufen ist schön!
Heute passt das Wetter perfekt. Es ist nicht zu kalt und ich starte ganz einfach mit einer ungefähren Vorstellung über den Streckenverlauf. Es wird ein guter Lauf, die Strecke ergibt sich ganz von selbst.
Im Hellbrunner Park ist´s erst sehr eisig und rutschig. Auf der zweiten Hälfte dann sehr nass und gatschig. Auch durch die Allee ist´s nass und dreckig. Mir geht es trotzdem durchgehend gut und schlussendlich bestätigt der Wert "Laufindex" auf der Uhr mit "excellent" meinen Eindruck.
Laufen ist schön!
Donnerstag, 16. Februar 2012
Halbmarathon im Februar
Ich bin mit dem "Februar - Halbmarathon" zufrieden. Die Strecke war teilweise matschig, teilweise schneeig und rutschig und Salzachabwärts hatte ich auch Gegenwind. Dafür sieht die Pulskurve ganz gut aus!
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