Mittwoch, 21. März 2012

laufen tut gut

Heute hat mir laufen wieder mal ganz besonders gut getan. Ich bin nach einem zweitägigen Workshop so zeitgerecht nach Salzburg zurückgekommen, dass ich bei schönstem Laufwetter zu meinem März-Halbmarathon starten konnte.
Ich habe das so gesteuert, damit ich keinen Zeitdruck habe und habe dafür auf das Mittagessen verzichtet (meine Energiebilanz verkraftet das und dem Bauch und Körperfettgehalt tut´s auch nicht weh).
Die Laufbekleidung war heute auch schnell ausgesucht - keine lange Hose, keine Jacke, nur kurze Short und Shirt, ein Schweißband um die Stirne und die Sonnenbrille auf.
Also auf zum Halbmarathon! Mein kurzes Besinnen auf die Energiebilanz hat beruhigt: das Frühstück war sehr gut und ausgiebig. Der Check der Flüssigkeitsbilanz hat auch gut ausgeschaut (habe auf der Heimfahrt im Zug ein Bier zu mir genommen). Damit konnte ich den Halbmarathon mit flotten Tempo starten.
Ich habe die geplante Strecke, von Gnigl nach Parsch, am Volksgarten vorbei zur Salzach und dann Flussaufwärts bis zum Kraftwerk Urstein und zurück, eingehalten.
Die Kilometer an der Salzach aufwärts gingen so richtig locker vorbei. Die Temperatur war angenehm, das Lauftempo gut und ich konnte in mir nur Wohlbefinden spüren und geniessen.
Eine kurze Fehleinschätzung der Entfernung zum Umkehrpunkt hat mich nicht irritieren können - ich habe einfach das Tempo etwas gesteigert.
Am Rückweg habe ich mich an einen Lauf im Sommer des letzten Jahres, bei Hitze erinnert. Damals musste ich bei erster Gelegenheit meine "Not-Euros" in trinkbare Flüssigkeit umwandeln und war bei ca. km 18 mit der Energie am Ende. Ich habe mich zu meinem Ziel quälen müssen. Aber nicht heute! Auf den letzten Kilometern habe ich noch etwas Tempo zugelegt und mich dann sehr über die gute Zeit gefreut.
Es ist einfach herrlich, wenn man so viele Endorphine produzieren und geniessen kann!

Die Pulskurve hat sich super entwickelt - so super, wie ich mich gefühlt habe!

(die Halbmarathonzeit: 1h49:15  -  auf der Aufzeichnung ist die Aufwärm- (50 Liegestütz) und Cooldownphase mit aufgezeichnet)

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